World Public Opinion
DIE OEFFENTLICHE MEINUNG

"In der öffentlichen Meinung ist alles Falsche und Wahre,
aber das Wahre in ihr zu finden, ist der erste Schritt zum Erfolg."

Bitte weitersagen!

POSTDEMOKRATISCHER AUTORITARISMUS
Die historische Bedeutung der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010

In Übereinstimmung mit vielen klassischen Definitionen verstehen Politikwissenschaftler unter Autoritarismen politische Systeme mit beschränktem Pluralismus, in denen Rechtsstaatlichkeit sowohl praktiziert als auch unterwandert werden kann. Ein weiteres modernes politisches System stellt die Demokratie dar, die auf Rechtsstaatlichkeit und  politischem Wettbewerb basiert. Ihr entscheidendes Merkmal ist die politische Gleichheit der Bürger, die nicht zuletzt durch verschiedene Formen von Partizipation verwirklicht werden kann.
Die Demokratie basiert auf Rechtstaatlichkeit, politischem Wettbewerb und Partizipation der Bürger bei politischen Entscheidungen! Das ist das gute Recht der Bürger - aber auch die verdammte Pflicht und Verantwortung zum Erhalt der Demokratie. Es ist nicht damit getan, zur Wahl zu gehen oder einer Wahl fernzubleiben. Leider haben die unfähigen Politiker die Politikverdrossenheit selber zu verantworten - die Bürger haben ein Recht auf Information - bekommen haben sie Desinformation von den Politikern, der Wirtschaft, den NGOs und den Medien. Vor dem Hintergrund, daß der ehemalige oberste Verfassungsrichter
Prof.Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Papier von "Mediendemokratie" spricht und vor den Talkshows als Ersatzparlamenten der Republik warnt ist die Runde mit Röttgen und Kraft bei "Hart aber Fair" eine Alarmsirene. Wie peinlich ist eigentlich dieser verzweifelte Versuch der Akteure Hannelore Kraft zu der Aussage zu bewegen: Mit den "Linken" auf keinen Fall!


Zunächst einmal:
Demokratisch gewählte Volksvertreter,
denen alle Macht im Staat an die Hand gegeben ist,
sind Moderatoren, Journalisten und Reportern keine Rechenschaft schuldig.
Ihr seid nicht die Neger der Medien!
Ihr seid nicht die Neger der "Neuen Weltordnung"!
Dies ist Unterhaltung für bildungsferne Unterschichten!
 
LEIDER IST DIESES VIDEO NICHT MEHR VERFÜGBAR, ABER
HIER KÖNNEN SIE SICH DEN SCHWACHSINN NOCH EINMAL ANSCHAUEN:
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=262
Wer noch Links-Rechts debattiert und EX-DDR ist regierungsunfähig!
Diese gesamte Runde inklusive ihrer Parteien sind regierungsunfähig!
Das Volk ist diesen Schwachsinn leid!
Armes Deutschland! - Das Land ist zur Beute gemacht!
Zur Beute für den globalen Geld- und Hochadel!
Alle Parteien brauchen völlig neue inhaltliche Positionen!
Diese unfähigen Hilfsschüler schicken unsere Kinder in den Tod auf den Kriegsschauplätzen des internationalen Geld- und Hochadels.
Habt ihr eigentlich alle den Verstand völlig verloren?

Rupert Murdoch, Ted Turner, Bertelsmann, Springer, Burda, etc.,
haben mit der Informationspflicht der Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF rein gar nichts zu tun!
Diese "amerikanische Art" des Journalismus, Politiker vorzuführen, ist für bildungsferne Zuschauer
vielleicht unterhaltsam, in der Sache aber nur peinlich!
Medienpsychologisch sind die Moderatoren darauf gedrillt, den Politikern Inkompetenz nachzuweisen.
Sie sitzen immer am längeren Hebel und die Politiker fallen immer wieder darauf herein.
Seid ihr so blöd - oder tut ihr nur so?
Oberlehrer Hans-Ulrich Jörges ist einer der profiliertesten Journalisten-Demagogen.
Seit Peter Sodann bei den "Linken" ist, hat ihn die ARD vom Programm gestrichen.
Auch ein Porträt der SPD-Bewerberin Schwan lehnte die ARD ab.
Apropos, die sozialdemokratische Gesinnung der Gesine Schwan hält sie nicht davon ab,
vom 10.-12. September 2010 in Berlin die Abschaffung des souveränen Nationalstaates Deutschland
mit dem "Interdependence Day" zu feiern.
 

Meine lieben Freunde und Wegbegleiter,
ich habe vielleicht eine etwas andere Sichtweise der SPD. 1948 geboren bin ich mit dem Zerfall der SPD aufgewachsen.
Ich habe partei-interne Querelen, Austritte von Bundestagsabgeordneten und den Verlust von -zigtausenden von Wählerstimmen live miterlebt. Viele Jahre waren geprägt von Ermahnungen und Kritik. Geholfen hat es gar nichts. Die Parteibonzen waren mit der Befriedigung persönlicher Eitelkeiten und Pöstchenschieberei beschäftigt und haben sich von allen Seiten korrumpieren lassen. Eben dieser Filz hat sie dahin gebracht, wo sie heute stehen.
Jetzt steht die SPD vor der historischen Verpflichtung, zu ihrem Ursprung als soziale, demokratische Partei des Volkes zurückzukehren.  Diese Verpflichtung ist von ebenso ungeheurem Ausmaß wie meine Behauptung, daß die Vereinten Nationen mit ihrem Weltsicherheitsrat zur größten Verbrecherorganisation der Welt mutiert sind.
Die Wendehälse der SPD stehen jetzt mit der Möglichkeit einer Koalition mit den Linken und Grünen an einem historischen Wendepunkt, den sie vielleicht ahnen  aber noch lange nicht verinnerlicht haben.
Hat sich eigentlich jemals einer der Verantwortlichen darüber Gedanken gemacht, daß man die derzeitige verlogene und verschissene Medienphilosophie, -psychologie, -soziologie - die Indoktrination und Manipulation - in den öffentlich-rechtlichen auch völlig anders gestalten kann: Aufklärend, informierend, bildend?
Was will die SPD von der Sozialistischen Internationalen? Was machen Steinmeier und Müntefering da?
Wohin gehört eigentlich die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Linke mit Lafontaine und Biski?
Woher kommen eigentlich die Grünen mit Joschka Fischer und Cohn-Bendit??? Was reden die heute???
Was ist aus Schily geworden - man schaue sich mal seine Biographie an? Was redet Schulz im EU-Parlament?
Die Sozialistische Internationale wurde in Deutschland gegründet und Willy Brandt war über 10 Jahre der Vorsitzende. Heute gibt es die Seite der Partei, deren Ehrenpräsident Hans-Jochen Vogel ist, auf deutsch gar nicht. Was war das für ein Eiertanz mit Schröder und Blair?

Macht mal eure Schularbeiten!

Die Seite der Universität Münster ist vor über 10 Jahren das letzte Mal upgedated. - Da sind noch Fragen offen!

Prof. Dr. H.J. Krysmanski schreibt in seiner Seminarreihe "Aspekte der Globalisierung" bei Fragen zur Machtelite des SS02:
Machteliten sind diejenigen Menschengruppen auf diesem Planeten, die über die Bedingungen der Aneignung der Reichtümer dieser Welt verfügen; es sind diejenigen, die in einem allgemeinsten Sinne 'Eigentumsrecht' setzen - oder auch zerstören - können. Die Aktivitäten von Machteliten beziehen sich dann auf zwei dialektisch miteinander verbundene Realitätsebenen. Wir sprechen für die Zwecke dieses Seminars zunächst von Geopolitik I und Geopolitik II.

Geopolitik I wäre die Ebene, auf der unser Planet als Gegenstand allgemeiner Arbeit erscheint, als der Raum, in dem sich der Stoffwechsel zwischen Natur und Gesellschaft vollzieht. Hier geht es um die aufbauenden und zerstörenden Wirkungen menschlicher Arbeit, um Produktion und Destruktion - und vor allem um die Ressourcen unseres Planeten und um die Biosphäre.
Anm.: Das ist die Finanz- und Wirtschaftskrise und der Krieg im Nahen Osten. Das ist Inflation und Währungsreform. Das ist Israel, Palästina, Gaza, Somalia, Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, etc. Das ist Rüstungsindustrie, Waffenexport, Uranbergbau, Atombombe und Atommüll. Das ist Destabilisierungs-politik der NEW WORLD ORDER, die den Weltsicherheitsrat und die Vereinten Nationen unterwandert haben.

Geopolitik II dagegen wäre die Ebene, auf der unser Planet als die Sphäre allgemeiner Kommunikation erscheint, beispielsweise als ein Netz weltumspannender kommunikativer Finanztransaktionen, als ein Raum unübersehbar vielfältiger kultureller und massenkultureller Äußerungen. Vor allem aber wäre Geopolitik II eine Ebene, auf der Ökonomie nicht mehr als Stoffwechselprozess zwischen Gesellschaft und Natur erscheint, sondern als eine kulturelle Operation. Wo also folglich auch Machtpolitik nicht mehr allein Kampf um Ressourcen ist, sondern zu einem neuen imperialen Projekt führt, einem globalen Projekt der vernetzten Macht unter Einschluss des Cyberspace.

Geopolitik I und II - Ich habe dazu geschrieben:
Die Umstrukturierung der Welt wird mehrgleisig gefahren. Ein Gleis ist das militärische. Ein anderes Gleis ist das kultur-kreativ-politische. Sperrt man ein Gleis ist die Neue Weltordnung insgesamt in ihrer Durchsetzung gefährdet. Die kulturelle Operation, wo Machtpolitik nicht allein ein Kampf um Ressourcen ist, sondern zu einem neuen imperialen Projekt, einem globalen Projekt der vernetzten Macht unter Einschluß des Cyberspace führt, folgt den Forschungsergebnissen von Dr. Paul Ray und seinem "New Political Compass".
Dank der aufwendigen Kampagnen um Nahrungsmittel, Umweltverschmutzung und Klimawandel gibt es eine Wählerwanderung aus allen Lagern hin zu ökologischen Themen. Die Leute wollen Führung und Partizipation in Politik, NGOs, Sozialen Bewegungen und im Business. Ich habe dazu hier vier Beispiele:
1. One Planet Living des WWF mit Bioregional, etc.
2. The Ecological network
3. The Bioneers
4. Transition Towns

Das ist nicht Grassroot Movement - Bottom Up - Nein, das ist Raubtierkapitalismus Top-Down!
 
Ich gehe aber noch viel weiter und komme zur Psychologie - zur Psychosomatik:

Psyche = Geist  -  Soma = Körper
GeopolitikII  = Psyche  - Geopolitik I = Soma

Geld ist nur eine Illusion und Politik ist Psychlogie sagten die Experten zu Beginn der Weltwirtschaftskrise.
Das ganze Elend der Menschheit beruht also auf einer Illusion. Der Geld- und Hochadel beschäftigt Psychologen und Hirnforscher wie Prof. Dr. Peter Kruse, die verhindern müssen, dass die Menschheit bewußt wird. Prof. Dr. Bernd Senf sagt, dass es vor ca. 6000 Jahren Stämme gegeben hat, die friedlich miteinander gelebt haben. Bei ihnen, sage ich, hatte die Persönlichkeitspaltung noch nicht stattgefunden. Die Trennung der körperlichen Wahrnehmung der Außenwelt (Realität) von der konstruierten, manipulierten, indoktrinierten, simulierten Realität des Geistes.
Ein kranker Körper macht den Geist krank - ein kranker Geist macht den Körper krank.
Solange Körper und Geist nicht in Einklang sind ist die Menschheit krank. Sie ist schwerkrank!
Das Paradies auf Erden liegt jenseits deines Horizontes - Du kannst nicht über den Tellerrand schauen.
Mehr über Kruse und Senf habe ich auf meiner Seite "Clinton-UFOs-9/11-Psyche".
Die Seite heißt bei mir "AIPSOL": Autonomic International Political System Of Leadership
Ich beziehe mich hier auf Niklas Luhmann und seine Soziologie der Politik.
Die drei Sektoren Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen sind von diesem System durchzogen und beherrscht ( die Akteure der Sektoren sind sich dessen zum größten teil gar nicht bewußt) und der vierte Sektor (wenn man ihn so nennen wil), die globale Zivilbevölkerung hat von Alledem überhaupt keinen blassen Schimmer. Hier muß die Bewußtwerdung und die Aufklärung ansetzen. Das kann "Bottom Up" oder "Top Down" geschehen, am Besten und effektivsten von beiden Seiten, damit die Menschheit nicht immer weiter in ihrer Verdammnis zur Sisyphosarbeit verharrt. Eines ist dabei nämlich zu bedenken: Der Geld- und Hochadel wird den "Existenziellen Sprung", die Überwindung der Fluches, auch nicht schaffen.
Es ist völlig egal, welche Auswirkungen die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise und die bereits initiierten kriegerischen Auseinandersetzungen noch haben werden: Am Ende beginnt das Spiel von vorn!

Man stelle sich das einmal vor:

Die EXPO2010 in Shanghai läuft (Mai 2010) - das "International Symposium on Cultural Diplomacy" fängt gleich an - im September feiern wir in Berlin mit dem "Interdependence Day" die Abschaffung des souveränen Nationalstaates Deutschland - Geld- und Hochadel spinnen einen Kokon um den Globus, dem niemand entfliehen kann und unsere Gelehrten sinnieren über eine Rückkehr zur Gesellschaftstheorie! Nun gut, es ist ja auch ihre Aufgabe, Gesellschaft zu beschreiben - nicht Gesellschaft zu gestalten. Dafür fehlt ihnen auch jegliche Qualifikation.
Gesellschaft wird gestaltet von Wirtschaft, Politik und NGOs. Da sitzt die Kompetenz, das Geld, das Durchsetzungs-vermögen. Die Globalisierungskritiker sitzen im falschen Boot und segeln in die verkehrte Richtung!


The New Political Compass with Dr. Paul Ray and Jim Garrison on Youtube

Hierzulande hat außer Geld- und Hochadel offensichtlich noch niemand den Schuss gehört!
Laßt Marx, Hegel, Horkheimer, Adorno, Kurt Schuhmacher und Rosa Luxemburg, etc. mal in Frieden ruhen und widmet euch mal dem aktuellen Tagesgeschehen.

Die Wähler warten darauf!


Wir sind globale Zivilgesellschaft,
wir leben in Frieden, Freiheit und Einigkeit,
wir leben ehrlich, aufrichtig und bescheiden,
mit allen Rassen, Kulturen, Religionen - in jedem Alter,
lokal, regional, landesweit, bundesweit, global,
ohne Globalisierer, Privatisierer und Kommerzialisierer,
ohne Billionäre, Milliardäre, Millionäre, Geld- und Hochadel und Spekulanten,
ohne ....
 
Wir brauchen keine vertikale Agrarindustrie und keinen "Healthy Workingplace Index"...
...Bewußtwerdung der breiten Massen von den unbegriffenen Mächten...
Als erstes sollten die Ordnungshüter und Militärs bewußt werden:
In Thailand und Griechenland prügeln sich die bildungsfernen Unterschichten,
die bildungsfernen Ordnungshüter der Obrigkeit mit den bildungsfernen Armen,
für die Interessen von Geld- und Hochadel.
Sie sind sich dessen nicht bewußt.

Raus aus Afghanistan!


Im Osten ist nach dem Zerfall der Sowjetunion in den einzelnen Staaten ein postkommunistischer Autoritarismus entwickelt, der weder Staatsfaschismus noch Kommunismus und schon gar nicht Demokratie ist.
Im Westen wird die Demokratie mitsamt den souveränen Nationalstaaten demontiert und hier entwickelt sich ein postdemokratischer Autoritarismus. Die Autoritarismen nähern sich an und sind ganz in der Hand der Vereinten Nationen, des Weltsicherheitsrates, des Hoch- und Geldadels, in Händen der reichsten Familien der Welt.
Dessen ist sich niemand bewußt.

Wie ist das möglich ?

Wie werden diese Herrschaftsstrukturen aufgebaut und erhalten. Wann hat das angefangen? Welche Akteure braucht man dazu? - Herrschaft durch Psychologie, Philosophie, Soziologie, Kulturanthropologie, Religion - hier Verführung, Versuchung.
Meine These: Das Leben des Menschen ist abhängig von der Befriedigung seiner Grundbedürfnisse. Es sind nur wenige Grundbedürfnisse, die der Mensch zum Überleben befriedigen muß. Würde der Mensch sich darauf beschränken (atmen, essen, trinken, schlafen, sich vor Kälte schützen, sich fortpflanzen), so würde er sich kaum von den Tieren unterscheiden und hervorheben. Dafür braucht es keinen Verstand. Davon kann niemand reich werden, also werden im Menschen künstlich Bedürfnisse geweckt. Der Mensch befriedigt gerne seine künstlich erzeugten Bedürfnisse, weil er sonst das Gefühl hat, einen Verlust zu erleiden. Wer weckt die konstruierten Bedürfnisse im Menschen und wer suggeriert dem Menschen, daß er einen Verlust erleidet, wenn er seine konstruierten Bedürfnisse nicht befriedigt? Der Raubtierkapitalismus mit seiner Wachstumsbibel. Die Sucht des Geld- und Hochadels nach Macht und Reichtum ist grenzenlos. Die Verlustangst ist bei Geld- und Hochadel und den Führungseliten so enorm, dass sie meinen sich die ganze Welt untertan machen zu müssen, um ihre grenzenlose Gier, ihren Egoismus und ihre Egozentrik zu befriedigen. Mit brutaler Waffengewalt, mit Mord und Totschlag, mit Kriegen und Völkermorden allein ist ihnen das in Jahrhunderten nicht gelungen. Jetzt setzen sie die Psychologie, die Soziologie und die Philosophie mit ein, um den bildungsfernen Pöbel zu ihrem gefügigen Spielzeug zu machen. "Wie macht man "gutes Geld?" hieß es auf dem letzten Symposium der "Deutschen Vermögensakademie". Geld- und Hochadel schreiben sich "Ethik" auf die Fahnen ihrer Konzernstrategien und verstecken ihren Egoismus. Beschriften sie ihre Bomben, Raketen und ihre Uranmunition für den "Krieg gegen die internationale Armut" auch mit "Ethik"? Wird das Inflationsgeld auch "Ethik" heißen? Schreibt man den bankrotten deutschen Städten, Kommunen und Gemeinden auch "Ethik" in die "Goldenen Bücher". Läuft Kinderarmut, Altersarmut und Arbeitslosenalmosen jetzt auch unter "Ethik"? Sind die Säulen der deutschen Badbanks aus "Ethik" gemeißelt? Hat "Ethik" die "Cross-Border-Leasing Geschäfte unterschrieben? Sind "ethische" Gründe für die Abschaffung der Demokratie in Deutschland verantwortlich? Passiert die Umstrukturierung der Welt und die "Transnationale Vergesellschaftung" der globalen Zivilbevölkerung aus "ethischen" Gründen? - Wen braucht man, um dem Volk so einen Bockmist unterzujubeln?
Richtig: Wirtschaft, Politik und NGOs - Geld, Medien und Militärs. Wenn Bedürfnisbefriedigung zur Sucht wird. Wie krank seid ihr eigentlich - ihr Führungs-Eliten von Geld- und Hochadel? Ist euch gar nichts heilig? Mit der Aussicht auf Erfolg und Wohlstand verblödet ihr die Jugend an den Universitäten und den eigenen Nachwuchs züchten Geld- und Hochadel für ihre Führungseliten an Kaderschmieden und Elite-Unis. In der Kommandozentrale bleibt man gerne unter sich.

"Trilaterale Kommission" - Triade - Die Welt aufgeteilt in drei Wirtschaftsblöcke: Nord- und Südamerika, Europa, Asien.
Die drei Blöcke werden entwickelt, beherrscht und gesteuert von der Trilateralen Kommission. In der Europäischen Union waren bisher schon 27 ehemals souveräne Nationalstaaten blöd genug, ihre Souveränität zugunsten der Neuen Weltordnung aufzugeben. Die Regierungschefs und ihre Parlamentarier sind die Neger des Geld- und Hochadels. Im EU-Parlament und im Bundestag schwafeln sie dummes Zeug - sie wissen gar nicht, wovon sie reden. Auch hier fehlt in jeder Beziehung die Bewußtwerdung. Bewußtwerdung über Zusammenhänge in Wirtschaft und Politik ist eine Sache, Bewußtwerdung über die Soziologie, die Psychologie und die Philosophie des Lebens eine ganz andere. Um das zu verstehen sollte man zunächst einmal seine Innenwelt aufräumen und die gespaltene Persönlichkeit - die gefühlte Realität des Körpers und die simulierte Realität des Geistes - in Einklang bringen. Erst dann versteht man die Psychologie der Medien, die Soziologie der Politik, etc. Nimmt man Psychologie, Soziologie, Philosophie, Ethnologie, Anthropologie in seiner konstruierten, simulierten Realität war, dann werden auch die Konsequenzen daraus in der simulierten Realität konstruiert und man lebt weiter in seiner Scheinwelt. Nicht genug damit, jetzt fliehen die Menschen auch noch in die virtuelle Welt, eine Scheinwelt, die man in seiner simulierten Realität wahrnimmt.
Jetzt wird es kompliziert - die Reizüberflutung des Geistes löst eine Blockade aus, das Hirn schützt sich selber.
Man ist wieder beim Status Quo - das ist eben so, da machst Du doch nichts dran! - gesamtgesellschaftliches Koma.
Nur so sind Rauchverbote per Gesetzgeber, Emissionshandel, Innenstadtvignetten und klimaneutrales Fliegen möglich.
Während bei einem Großteil der Weltbevölkerung noch gar keine Elektrizität angekommen ist, werden bei uns die Glühbirnen verboten.
Die Absurditäten unserer gesellschaftlichen Ordnung sind dermaßen tiefgreifend und umfangreich, daß es fast unmöglich erscheint die Massen aufzuklären und aus ihrem "Koma" - aus ihrer konstruierten Realität - herauszuholen.
Möglich wäre das über die Lügen-Mainstream-Medien, aber dann würde der Geld- und Hochadel sich selber die Eier abschneiden. Das ist wohl eher weniger zu erwarten. Also machen die Intreganten und Demagogen munter weiter.
Sie wissen auch eine breite Masse des Bürgertums hinter sich, die so in ihrer simulierten Realität manifestiert ist, daß man auf heftige Protestreaktionen gefasst sein muss, wenn man an ihren Grundfesten rüttelt und sie aus ihrem gesellschaftlichen Koma herausholt. Aber das Kartenhaus der "Neuen Weltordnung" - der "NEW WORLD ORDER" wächst weiter und wird immer fragiler und es wird zusammenbrechen - und dann kommt das böse Erwachen.


Auch sie werden erwachen:
Franz Alt und seine Irrläufer




Da ist großes tiefes gesellschaftliches Koma - am Ende des Marsches!


Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde
 und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer
 und über die Vögel unter dem Himmel
 und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

CDU...christlich-demokratisch  - was ist das???
Ist das ein Schmarn???




Beim Geld- und Hochadel, beim Weltsicherheitsrat, bei den Vereinten Nationen,
 bei den Führungseliten der Wirtschaft und Politik mitsamt ihren Kaderschmieden und Elite-Universitäten,
scheint man da etwas falsch verstanden zu haben.


Die SPD mit Hannelore Kraft in Nordrhein-Westfalen hat jetzt die Chance zur Kehrtwende. Sie hat die Chance zu Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit - dann kommt Gerechtigkeit.  Bewußtwerdung, Aufklärung und grundlegende Reformen in den eigenen Reihen und dann die Aufklärung hinaustragen in das Wählervolk. Dank der Forschung von Dr. Paul Ray wartet da ein großes Potential, was an Wirtschaft, Politik, Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft partizipieren möchte - ohne spekulative Finanzmärkte, ohne Fremdherrschaft, ohne die NEW WORLD ORDER des Geld- und Hochadels, ohne Filz und Korruption, ohne Manipulation und Indoktrination. Eine freie, globale Zivilgesellschaft ist auch möglich mit demokratisch gewählten VOLKSVERTRETERN im Vaterland, in der Heimat, mit der eigenen Kultur und Sprache, mit einer unabhängigen Volkswirtschaft und einer eigenen Währung. Offene Grenzen, ein fairer Welthandel, die Ernährung der Weltbevölkerung und ein friedliches miteinander aller Menschen auf diesem Globus ist nicht ausschließlich unter der Knute der Konzerne und Banken des Geld- und Hochadels möglich.
Blutige Bürgerkriege, Aufstände und Revolutionen sollten nicht das 21. Jahrhundert prägen, ebensowenig wie kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Religionen und Kulturen oder der "Krieg gegen den Terror".

Die SPD und Hannelore Kraft treffen eine schicksalhafte Entscheidung in NRW. Tief im Innern wartet das Volk auf eine starke, demokratisch gewählte VOLKSvertretung, die Entscheidungen trifft für Deutschland - nicht die EU, nicht die NATO und schon gar nicht für die Neue Weltordnung des Geld- und Hochadels. Der Kaiser ist tot - hoch lebe der Kaiser! Die Monarchie und der Adel sind abgeschafft - und das ist gut so! Nur so ist Demokratie möglich!
Deutschland hat sich schon weit davon entfernt, darum spreche ich vom postdemokratischen Autoritarismus. 
Der Koalition mit den "Roten" und den "Grünen" stünde nichts im Weg (außer Intriganten, Lobbyisten, Demagogen und Lügen-Mainstream-Medien) und ich würde nicht warten, bis das Volk sich seine Demokratie wiederholt und Vergeltung übt. Gebt endlich eure Alibi-Konstruktionen auf und gestaltet diese Welt im Sinne eurer Auftraggeber - der Wähler.
Es mag ja sein, daß die "Linken" noch nicht regierungsfähig sind aber seid ihr es denn? Haben Aliens aus dem All den Nationalstaat Deutschland dahin gebracht, wo unsere Heimat - unser Vaterland - heute steht? Waren das die bildungsfernen Schichten, der Sozialschrott, die sich Europa und den Euro ausgedacht haben? Inszenieren die chaotischen "Linken" in Nordrhein-Westfalen die transnationale Vergesellschaftung und die Privatisierung der Welt???
 Eine andere Welt ist möglich - auch ohne den Raubtierkapitalismus des Geld- und Hochadels - aber dann müßt ihr sie aus den Ministerien herauslassen und dürft euch nicht von denen die Gesetzesvorlagen schreiben lassen.
Klimaschutz, Umweltpolitik, nachhaltige Entwicklung und ressourcenschonende Produktion, ein Leben mit Forschung und Technik zum Wohle der Menschheit ist auch ohne Geld- und Hochadel, ohne Rüstungsindustrie, ohne Massenvernichtungswaffen, ohne Atomindustrie und Uranmunition möglich. Insofern hat Jacques Fresco, der amerikanische Utopist, Recht: Als es galt Flugzeuge zu bauen, um den Krieg zu gewinnen hat keiner gefragt, wer die Flugzeuge bezahlt. Es wurde nur gefragt, ob die Ressourcen vorhanden sind. Die Frage nach Geld stellte sich gar nicht. Das gilt aber leider nur in Kriegszeiten.<
Ja, eine andere Welt wäre möglich - aber je länger wir warten und immer erst die Frage nach der Bezahlung stellen, desto mehr gehen uns die physischen und psychischen Ressourcen verloren - die Abwärtsspirale ist das Fatale!
Unter "Pierre Bourdieu" und "Wissenschaft" habe ich mehr dazu.

 
Nochmal: Dr. Paul Ray - The NEW POLITICAL COMPASS

Der Trend ist eindeutig: Hier liegen die zukünftigen Mehrheiten!
Es wird Zeit, daß die Sozialen, die Demokraten - die "christlichen" - erkennen
wer die Musik spielt und woher die Musik erklingt!
Bisher sehe ich nur den Geld- und Hochadel mit ihrer Blaskapelle auf der Bühne.
Sowohl auf der Bühne der realen Welt wie auch auf der der Cyberwelt!


Vom Reis - Kurzfilm Geldsystem: Schulden, Zinsen, Staatsverschuldung, Politik und Wirtschaft


Wer verspricht dem deutschen Volk Wohlstand und Arbeit?

Die etablierten, systemimmanenten Volksparteien haben dem deutschen Volk seit Ende des Zweiten Weltkrieges Wohlstand versprochen. Volkswirtschaft, Wirtschaftswachstum, soziale Marktwirtschaft, Sozialversicherung, "blühende Landschaften"? Demokratie? Souveränität, Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Grundgesetz!
Europa - "bühende Landschaften", soziale Marktwirtschaft, Sozialversicherung, Atomwirtschaft, Milchberge, Butterseen, Agrarindustrie, Monokulturen, Massentierhaltung, blühende Städte, Kommunen und Gemeinden, Solidarität, Volkswirtschaft-Misch-Masch-Wischi-Waschi aus 27 Volkswirtschaften, Sprachen, Religionen und Kulturen, Wohlstand für Alle, Souveränität.
Ich erinnere mich sehr wohl an die Worte meiner Genossen in den Führungsebenen: Es geht jetzt nicht mehr um ein paar Millionen arbeitslose Deutsche - jetzt geht es um über 30 Millionen arbeitslose EUROPÄER.
Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Krieg! - Europäisierung, Globalisierung, Privatisierung, Kommerzialisierung.
Weltsicherheitsrat-Vereinte Nationen-Weltbank-Welthandelsorganisation-Welternährungsorganisation-Weltgesundheitsorganisation-Welt-Global-Planetarisch-Solidarität- Einigkeit-Recht-Freiheit-Demokratie???

Geld- und Hochadel sind Demokraten? Wirtschaft und Politik triefen vor lauter "Wohlstand für Alle" - im "Dritten Sektor"? - der globalen Zivilbevölkerung? Die bildungsfernen Unterschichten sind nur zu blöd zuzugreifen? Und das Unterrichtsmaterial an unseren Schulen kommt von Wrigley´s und Coca-Cola?
Und in den Öffentlich-Rechtlichen überschlagen sich die Ratesendungen und Fernsehköche und Politik wird in den Talkshows gemacht???  Die Militärs müssen Eseltreiber schießen in Afghanistan und Piraten am Horn von Afrika? Soldaten bringen Demokratie, bringen Arbeit und Wohlstand für den "Dritten Sektor" - die globale Zivilgesellschaft??? Die Medien informieren über den Fortschritt des Weltsicherheitsrates und der Vereinten Nationen bei ihrem verzweifelten Bemühen um Frieden, Freiheit und Demokratie.

Politik und Wirtschaft verbreiten aufrichtig und ehrlich ihren Kampf um Wohlstand, Frieden, Freiheit und Demokratie auf der ganzen Welt über ihre ehrenwerten Medien - diese ehrenwerte Nobel-Preis-Gesellschaft?
"AVATAR" und "SLUMDOG MILLIONAIRE" - die Traumfabriken werden es schon richten - virtuelle Welten ???
In die konstruierten Realitäten in den menschlichen Hirnen wird jetzt auch noch die virtuelle Realität implantiert???
Die Bewußtwerdung der breiten Massen über die unbegriffenen Mächte erfolgt über simulierte und virtuelle Realitäten???

Die systemimmanenten demokratischen Parteien betreiben Aufklärung und die "linken" Kommunisten wollen die Planwirtschaft der Ex-DDR und Sowjetunion? Steinmeier, Gabriel, Müntefering, Kraft, Nahles, etc., debattieren die Ziele der "Sozialistischen Internationalen" in den Ortsvereinen der SPD? Was wird eigentlich in den Ortsvereinen der CDU, CSU, FDP und Grünen debattiert? Hier wird Aufklärung betrieben???

Die Versager in den Führungseliten machen sich nicht einmal mehr die Mühe ehrlich und aufrichtig mit der Basis zu kommunizieren und schuldig ist jetzt auch noch das WorldWideWeb - das Internet???

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Boell-Stiftung, die Bosch-Stiftung, die Bertelsmann-Stiftung, die Springer-Stiftung, die Hertie-Stiftung, die Springer-Akademie, die Hertie School of Governance, das Giga-Institut, das Institute for Cultural Diplomacy und die Academy for Cultural Diplomacy,
das "Symposium on Cultural Diplomacy" vom 23.5.-30.5.2010 in Berlin und
der "InterdependenceDay" vom 10.9.- 12.9. 2010 in Berlin
klären die globale Zivilgesellschaft darüber auf, wie Wirtschaft und Politik, wie der Weltsicherheitsrat mit seinen Vereinten Nationen Wohlstand und Arbeit für ALLE bringt.
Die reichsten und mächtigsten privaten Stiftungen des Geld- und Hochadels haben nichts mit den Vereinten Nationen und dem Weltsicherheitsrat zu tun?????????????????????????
Die Rüstungsindustrie und die Waffenexporteure, die Destablilisierungsexperten und Geheimdienste des Geld- und Hochadels haben nichts mit dem Zerfall der Sowjetunion und dem postkommunistischen Autoritarismus in den Ländern des ehemaligen Ostblocks zu tun? Die deutsche Wiedervereinigung, die Vereinigung Europas, die Abschaffung Souveräner Nationalstaaten und der postdemokratische Autotitarismus in Europa haben nichts mit dem Weltsicherheitsrat, den Vereinten Nationen und dem Geld- und Hochadel - mit der NEW WORLD ORDER zu tun??
McKinsey, Boston Consult und Ernst&Young werden von den "Global Players", vom Weltwirtschaftsforum mit seinen über 2500 "Führern" aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Religion ausschließlich damit beauftragt, zu erforschen wie Wohlstand und Arbeit für ALLE über den Globus zu verteilen ist?!

Sagt doch mal ehrlich und aufrichtig: Fürchtet ihr nicht, daß die breiten Massen sich der unbegriffenen Mächte bewußt werden könnten und aus ihrem gesamtgesellschaftlichen Koma erwachen?
Wäre es nicht besser, wenn die bildungsfernen Unterschichten sich in ihrem gesamtgesellschaftlichen Koma gegenseitig ausrotten? Haben Geld- und Hochadel mit ihren Vereinten Nationen und dem Weltsicherheitsrat, mit ihren unvorstellbaren Vermögen, mit ihren verschissenen und verlogenen Lügen-Mainstream-Medien
(einschließlich ARD und ZDF) und mit ihren desinformierten Militärs, bezahlten Geheimarmeen und innerstaatlichen Ordnungskräften nicht die Finanz- und Wirtschaftkrise und den "Krieg gegen den internationalen Terrorismus" willentlich, wollentlich und vorsätzlich herbeigeführt?

Sind die Kaderschmieden und Elite-Unis nicht die Hilfsschulen des Geld- und Hochadel, die am liebsten unter sich bleiben. Ist ihnen nicht ein akademisches deutsches Proletariat schon ein Greuel???
 


1910 - 2010   100 Jahre Soziologie
Transnationale Vergesellschaftungen

  Im Oktober 2010 begeht die Deutsche Gesellschaft für Soziologie ihren einhundert jährigen Jubiläumskongress. Die Gründung einer entsprechenden deutschen soziologischen Gesellschaft, die bereits 1909 in Berlin erfolgte, muss den dabei Beteiligten in dieser Zeit der Nationalstaaten mit ihren Volkswirtschaften offenbar zeitgemäß erschienen sein. Allerdings wusste man bereits im frühen 19. Jahrhundert um die Paradoxie des Gegenstands der Soziologie. Denn die bürgerliche Gesellschaft war einerseits in den mehr oder weniger absolutistischen westeuropäischen Staaten entstanden, weshalb man von der französischen, englischen oder deutschen Gesellschaft sprechen und dem entsprechend nationale Gesellschaften für Soziologie gründen konnte. Andererseits war klar, dass diese Gesellschaft potentiell Weltgesellschaft war, weil sie die staatlichen Grenzen in Handel und Verkehr von Anfang an überschritt. Für Hegel war das Meer „das Naturelement der Industrie, zu dem die bürgerliche Gesellschaft hinstreben“ musste. Und hatte nicht Ferdinand Tönnies, der Mitbegründer und erste Präsident der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, schon 1887 darauf hingewiesen, dass „die Ausbildung nationaler Staaten nur eine vorläufige Beschränkung der schrankenlosen Gesellschaft“ darstelle? Heute beruht die „Weltgesellschaft“ auf verschiedenen transnationalen Ordnungen wie der globalisierten Wirtschaft, Technik und Wissenschaft sowie einer globalen Öffentlichkeit bzw. einer sich bereits in Umrissen abzeichnenden globalen Zivilgesellschaft. Zwar gibt es nach wie vor Nationalstaaten mit ihren jeweiligen „Volkswirtschaften“. Als globale Akteure haben sie in einer „postnationalen Konstellation“ jedoch an Bedeutung verloren. Die zeitgenössische Soziologie hat diese Entwicklung aufgegriffen und im Zuge der Globalisierungsdebatte versucht, ihr sowohl in grundbegrifflicher als auch in methodologischer Hinsicht Rechnung zu tragen. Wie weit sie in ihrem Bemühen gekommen ist, ihre eigenen theoretischen Grundlagen, Begriffe und Methoden auf die Transnationalität des Sozialen auszurichten, soll aufdem 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Frankfurt am Main verhandelt werden. Dabei wird auch zu prüfen sein, ob es weiterhin sinnvoll ist, zwischen regionalen bzw. nationalen Varianten wie der deutschen, französischen, europäischen und amerikanischen Soziologie zu unterscheiden. Zwar hatten gerade diese verschiedenen nationalen Traditionen der Soziologie im 19. und 20. Jahrhundert weltweit eine erhebliche Bedeutung gehabt. Ob die Gegenwartssoziologie aber auch heute noch entsprechend nationalstaatlich ausbuchstabiert werden kann, ist keineswegs ausgemacht. Mit dieser theoriegeschichtlichen Selbstreflexion knüpft die Deutsche Gesellschaft für Soziologie thematisch an ihre Ursprünge an, indem sie das Spannungsverhältnis zwischen regionaler, nationaler und globaler Identitätsbildung in den Mittelpunkt ihres Jubiläumskongresses rückt. Gesellschaftstheoretische Fragestellungen sind damit ebenso verbunden wie die Ausrichtung der diversen soziologischen Bestandsaufnahmen und Zeitdiagnosen auf verschiedene transnationale Formen der Vergesellschaftung, die zum Teil in einem konfliktreichen Verhältnis zueinander stehen und die insofern überhaupt erst den Raum dessen ausloten, wofür der bereits von Tönnies gebrauchte Begriff der Weltgesellschaft steht bzw. stehen könnte. Die gegenwärtig zu beobachtenden Globalisierungsprozesse vollziehen sich zum einen im Rahmen eines spannungsreichen Verhältnisses von Globalität und Lokalität, das paradoxerweise auch den Raum für eine entsprechende Aufwertung lokaler Besonderheiten geöffnet hat. Zum anderen vollziehen sie sich in einem Spannungsverhältnis von Diffusität und Geordnetheit, das die Entwicklung verschiedener transnationaler Ordnungen im Bereich der Wirtschaft und der Politik begünstigt. Ein entsprechendes „Regieren“ jenseits der Nationalstaaten ist dabei darauf angewiesen, nicht nur die einzelnen Staaten, sondern auch die weltweit agierenden Unternehmen und Banken, supranationalen Verbände sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen einzubeziehen. Solche transnationalen Formen der Vergesellschaftung schließen das Entstehen abstrakter Teilnahme- und Teilhabemöglichkeiten ebenso wenig aus wie den Rekurs auf partikularistische Identitätsbildungen. Das Verhältnis von räumlicher und zeitlicher Verortung wird neu gewichtet. „Heimat“ und „Welt“, Nahsicht und Fernsicht avancieren zu gleichrangigen Bezugspunkten der Selbstdefinition und eröffnen somit Chancen für neue Solidaritätsstiftungen und „posttraditionale“ Vergemeinschaftungen. Transnationalisierungsprozesse stellen insofern traditionelle binäre Unterscheidungen in Frage. Nicht das „Entweder-oder“, sondern das „Sowohl-als-auch“ ist für sie charakteristisch. Sie finden in einem Zwischenraum jenseits einzelstaatlicher Zugehörigkeiten statt, der als Experimentierfeld der Moderne zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dabei steht heute nicht mehr die räumliche Nähe des großstädtischen Zusammenlebens im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, soziale Beziehungen in immer größer werdenden geographischen Räumen auszubilden und auf Dauer zu stellen. Entsprechend bleiben auch im Rahmen der transnationalen Migration die Auswanderungs- und Ankunftsorte miteinander verbunden und wirken wechselseitig aufeinander ein. Es handelt sich insofern nicht um einen einmaligen, nur in eine Richtung verlaufenden Ortswechsel, sondern um die Entstehung von transnationalen Gemeinschaften und sozialen „Räumen“, die beide Orte miteinander verbinden und zu verändern beginnen. Folgende Themenfelder strukturieren den Kongress:

1. Soziale Ungleichheit im Spannungsfeld von Nationalstaatlichkeit und Transnationalität
Zeitgenössische Gesellschaften sind zunehmend kulturell und sozial divers. Prozesse sozialer und räumlicher Mobilität innerhalb einzelner Gesellschaften, aber vor allem zwischen Nationen und Regionen führen weltweit zu einer permanenten Veränderung der sozialen Zusammensetzung aller Gesellschaften. Nicht zuletzt für die demokratischen Nationalgesellschaften der westlichen Welt ist die Erfahrung substantieller, sich kreuzender und interagierender Spielarten der Diversität neu. Der Prozess der Nationenbildung gestaltete sich als ein Prozess der Zentralisierung, Harmonisierung und Standardisierung in Richtung einer klar definierten kulturellen, sprachlichen und sozialen Norm. Soziale Ungleichheit definierte sich in diesen Kontexten in der Regel als eine vertikale Schichtung oder Klassenbildung entlang der Trias von Einkommen, Bildung und beruflicher Stellung, die sich als meritokratisch und leistungsgerecht normativ begründen konnte, auch wenn horizontale Verteilungsmuster (entlang der Dimensionen Geschlecht, Alter, Peripherie-Zentrum etc.) in der klassischen nationalstaatlichen Konfiguration immer ein Rolle spielten. Fluchtbewegungen, Dekolonialisierung und Arbeitskräftemangel haben seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und später nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer Sattelitenstaaten umfangreiche Migrationen generiert, die langfristig von Dauer sein werden und zu einer zunehmenden globalen Entgrenzung führen. Im 21. Jahrhundert stellt sich die Frage nach sozialen Ungleichheitsstrukturen völlig anders. Auch ist die soziale Position einer Person oder Gruppe nicht länger ausschließlich nationalstaatlich zu bestimmen, da Position im Nationalstaat und in transnationalen Räumen (bzw. Herkunftsland und Arbeits- und Wohnort) selten deckungsgleich sind. Auch aus der Perspektive sozialstaatlicher Politiken und der Herstellung von Wohlfahrt greift der nationalstaatliche Blickwinkel zu kurz. Folgende Fragen ergeben sich daraus: Sind soziale Ungleichheitsstrukturen in der transnationalen Welt zunehmend individualisiert oder bilden sich in ihnen neue Gruppen und Kollektive heraus? Wie sind die Prozesse der Inklusion und Exklusion beschaffen, die der Herausbildung von sozialer Ungleichheit Vorschub leisten? Wie lassen sich in einem transnationalen Kontext Aussagen über Prekarität bzw. prekäre Lebenslagen machen? Welche Distinktionskriterien sind strukturbildend und wie und von wem wird ihre Anwendung normativ legitimiert? Welche sozialpolitischen Steuerungssysteme werden der Transnationalisierung des sozialen Raums gerecht? Wie definieren sich Rechte und Pflichten, Zugang zu Citizenship und staatsbürgerlichen Teilhaberechten innerhalb transnationaler Sozialordnungen? In welchem Verhältnis stehen die noch immer dominanten nationalen Wohlfahrtsregime zu Ansätzen einer europäischen Sozialpolitik einerseits sowie den sich entwickelnden globalen Sozial- und Ungleichheitsordnungen andererseits?

2. Globale ökonomische Vernetzungen und ihre regionalen und nationalstaatlichen Auswirkungen
War noch für Max Weber der industrielle Kapitalismus jene Schicksalsmacht, die einen bestimmenden Einfluss auf die Entwicklung der modernen Welt ausübt, so sind es heute die aus dem Ruder geratenen internationalen Finanzmärkte, welche diesen zweifelhaften Ruf genießen. Die jüngste Bankenkrise hat längst die sogenannte „Realwirtschaft“ erreicht und 2009 weltweit zu einer bemerkenswerten Rezession geführt. Entsprechende öffentliche Konjunkturprogramme, die Teilverstaatlichung des Bankensystems und die Einführung neuer rechtlicher Regularien für die Finanzaufsicht haben vorübergehend zu einem Bedeutungszuwachs der einzelnen Staaten gegenüber den Märkten geführt, der allerdings vor dem Hintergrund der dramatisch steigenden Staatsschulden gesehen werden muss. Die Krise des Sozial- und Steuerstaates wird dabei durch eine weit gefährlichere Wirtschaftskrise überlagert, deren Ausgang auch einschneidende Auswirkungen auf die staatlichen Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten haben wird. Ob kapitalbasierte Altersversicherungssysteme dabei als möglicher Ausweg aus der Krise des modernen Wohlfahrtsstaates angesehen werden können, hängt offensichtlich davon ab, ob es gelingen wird, den Finanzsektor zu stabilisieren und die Kreditvergabe wieder in Gang zu bringen. Welche Konsequenzen dies für die Weltwirtschaft und den ungehinderten Fluss der globalen Finanzströme hat, ist gegenwärtig ebenso offen wie die Frage, ob es den einzelnen Staaten und Staatenverbünden gelingen wird, jenseits nationaler Partikularismen globale Lösungen für die anstehenden weltwirtschaftlichen Probleme zu finden. Die durch unterschiedliche Pfadabhängigkeiten begünstigte Entstehung von verschiedenen Varianten des Kapitalismus stellt dabei eine Chance dar, das Verhältnis zwischen „Markt“ und „Staat“ neu auszubuchstabieren und entsprechende transnationale Problemlösungsstrategien zu entwickeln. Die weltweite Diffusion von Technologien, Bildungskonzeptionen, Standardisierungen und entsprechenden rechtlichen Regularien muss dabei vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Widerständigkeit nichtwestlicher Kulturen gegenüber dem Anpassungsdruck der globalen Marktvergesellschaftung gesehen werden, die auch zu einer zunehmenden Diversität der auf die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise reagierenden Problemlösungsstrategien führen wird.

3. Staatenübergreifende normative Ordnungen
Die Herausbildung transnationaler Ordnungen und damit einhergehende Verrechtlichungsformen der zwischenstaatlichen Beziehungen finden heute sowohl im EU-Raum als auch in der internationalen Staatengemeinschaft statt. Am Beispiel der Europäischen Union kann dieses Spannungsverhältnis von Lokalität (Stadt, Region, Nation) und Globalität (der Kontinent als Teil einer Weltordnung) besonders gut verdeutlicht werden. Die Europäische Union ist einerseits mehr als eine internationale Organisation, denn sie greift unmittelbar in die Ordnungen ihrer Mitgliedsstaaten ein. Andererseits ist sie weniger als ein Staat. Dass Souveränität geteilt, aber nicht auf eine höhere Ebene übertragen wird, macht die Europäische Union zu einem eigentümlichen Konstrukt, das sich am besten als „Netzwerk“ verstehen lässt. Die Herausbildung transnationaler normativer Ordnungen ist aber nicht auf den EU-Raum beschränkt, sondern hat inzwischen globale Ausmaße angenommen. Seit der im 17. Jahrhundert beginnenden Entwicklung des Völkerrechts und der Ende des 18. Jahrhunderts erfolgten Proklamation der Menschenrechte haben verschiedene Phasen einer zunehmenden Verrechtlichung der Beziehungen zwischen den Staaten stattgefunden, die zum Teil auf Zwang, zum Teil aber auch auf einer friedlichen Diffusion entsprechender Rechtnormen beruhen. Das dadurch bedingte Spannungsverhältnis zu den einzelnen nationalstaatlichen Rechtstraditionen muss dabei ebenso berücksichtigt werden wie die Bedeutung der Rechtschöpfung durch transnationale Organisationen, an der neben den Staaten auch private Akteure beteiligt sind. Die Vision einer „globalen Konstitutionalisierung ohne Staat“ kann dabei als Versuch einer Überwindung der Staatszentrierung des modernen Verfassungsbegriffs trotz des Fortbestandes von segmentären Differenzierungen der Weltgesellschaft in Form von Nationalstaaten verstanden werden.

4. Transnationale Neuformierungen der Geschlechterverhältnisse
Im Zuge von Transnationalisierungsprozessen verändern sich Rechts- und Kommunikationssysteme, Wissensformen und Lebensweisen von Menschen. Damit geht die Frage einher, ob und wenn ja, wie sich diese Entwicklungen auch auf eine der wichtigsten gesellschaftlichen Ordnungskategorien, das Geschlechterverhältnis, auswirken. In welcher Weise sind Asymmetrien im Geschlechterarrangement, etwa in Bezug auf die Bereiche Arbeit, Familie, Bildung, Sexualität etc. von Transnationalisierung betroffen? Oder umgekehrt: Gibt es möglicherweise soziale Felder, in denen „Geschlecht“ die entscheidende Kategorie transnationaler Umstrukturierungsprozesse ist? Dabei ist bislang keineswegs geklärt, ob die zu konstatierenden Entwicklungen zu mehr Geschlechtergleichheit oder zur Retraditionalisierung von Geschlechterverhältnissen führt. Die im Rahmen der EU-Politiken entworfenen Programme und Richtlinien, welche die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit zum Ziel haben (z.B. Gender-Mainstreaming, Work-Life-Balance und Antidiskriminierung), haben auf den ersten Blick zwar rhetorische Veränderungen bewirkt. Allerdings zeigt sich, dass in vielen Mitgliedsländern der „Gender-Pay-Gap“ in den vergangenen Jahren größer statt kleiner geworden ist. Es lassen sich zahlreiche Beispiele für widersprüchliche Entwicklungen und Folgen transnationaler Einflüsse auf das Geschlechterverhältnis aufzeigen, die sichtbar werden (transnationale Familienräume; geschlechtsspezifisch geprägte transnationale Bildungsmärkte, Individualisierung von Arbeits- und Unterhaltsrechten, Transnationalisierung von Sorge- und Fürsorgearbeit etc.). Offensichtlich geht es nicht nur um den Wandel und die Beharrlichkeit von Geschlechteridentitäten und -arrangements, sondern auch um normative Verschiebungen und Verflüssigungen in der Bewertung dieser Veränderungen. Mit der Transnationalisierung geraten auch Differenzen innerhalb einer Genus-Gruppe stärker in den Blick, womit Aspekte intersektoraler Ungleichheitsverflechtungen angesprochen sind. Im Bereich der (medialen Darstellungsform von) Sexualität lassen sich einerseits Verflüssigungen von Heteronormativiät erkennen, andererseits auch genau das Gegenteil, nämlich deren Verfestigung und Naturalisierung mit Hilfe neuer Technologien. Insofern muss das gesamte Spannungsfeld der Geschlechterordnung im politischen, sozialen und kulturellen Bereich aus der Perspektive der Transnationalisierung hinterfragt werden.

5. Neue Identitätsbildungen in transnationalen Vergesellschaftungen
Regionale, nationale und transnationale Identitätsbildungen und Vergesellschaftungsformen finden heute in einem Spannungsverhältnis von Globalität und Lokalität statt. Aufgrund der durch die Globalisierung bewirkten ethnischen Umschichtungen, der Bevölkerungsverdichtung in den Metropolen sowie der zeitbedingten Veränderung der privaten Lebensformen gerät das menschliche Zusammenleben unter einen enormen Anpassungsdruck. Ein zunehmendes soziales und bürgerschaftliches Engagements für thematisch begrenzte Problemstellungen ist ebenso zu verzeichnen wie ein allgemeiner Verbindlichkeitsschwund. Es handelt sich hierbei offensichtlich um Phänomene, die auf entsprechende Verschiebungen im Verhältnis von privater und beruflicher Sphäre hinweisen und das industriegesellschaftliche Gleichgewicht zwischen Arbeit, Freizeit und privater Lebensführung hinter sich lassen. Die durch die wirtschaftliche und massenmediale Globalisierung bedingte weltweite Angleichung der Konsumgewohnheiten und Lebensstile ist dabei nur die Kehrseite einer Entwicklung, die zugleich zu unterschiedlichen Varianten des Umgangs mit dem durch das moderne Leben ausgeübten Anpassungsdruck geführt hat. Angesichts der wachsenden Bedeutung digitaler und elektronischer Kommunikationsformen ermöglicht nicht zuletzt das Internet neue Formen der sozialen Beziehung jenseits von räumlichen Grenzen und Zugehörigkeitsgefühlen. Die Frage, ob komplexe Gesellschaften überhaupt Gemeinschaftsvorstellungen beziehungsweise ein konsistentes Selbstbild entwickeln können, muss deshalb vor dem Hintergrund der Lockerung der Verbundenheit mit der jeweiligen Heimat und der Entstehung multipler Identitäten in den Metropolen reformuliert und jenseits nationalstaatlicher Zugehörigkeitszwänge neu beantwortet werden.

6. Die Permanenz der Krise und die Notwendigkeit einer soziologischen Zeitdiagnose
Für den Jubiläumskongress bieten sich eine Vielzahl von Bezügen an, um die Kompetenz unseres Faches bei der theoretischen und empirischen Analyse dieser transnationalen Formen der Vergesellschaftung unter Beweis zu stellen. Diese beinhalten nicht zuletzt auch einen kritischen Rekurs auf die eigene Fachgeschichte. Denn die Soziologie hat sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder mit krisenhaften Erscheinungen der Gegenwartsgesellschaft auseinandergesetzt. Als „Krisenwissenschaft“ par excellence ist sie seit ihren Ursprüngen mit der Fragilität ihres Untersuchungsgegenstandes – nämlich der modernen Gesellschaft – untrennbar verbunden. Ihre eigene Fachgeschichte bietet insofern selbst ein reiches Anschauungsmaterial für die theoretische und empirische Analyse von gesellschaftlichen Extremzuständen. Allerdings sollte daraus nicht vorschnell die Schlussfolgerung gezogen werden, dass bereits heute so etwas wie eine „Bilanz der Soziologie“ vorgenommen werden könnte. Angesichts der Sachlage sollte man vielmehr von dem Bonmot Max Webers ausgehen, dass sich die „historischen Kulturwissenschaften“, zu denen er später auch seine eigene verstehende Soziologie zählte, immer wieder dem Wandel der „großen Kulturprobleme“ zu stellen haben, was ihnen zugleich die für sie typische intellektuelle Eigenschaft der „ewigen Jugendlichkeit“ garantieren würde. Insofern ist die seit ihren Anfängen im frühen 19. Jahrhundert immer wieder beschworene „Krise“ der Soziologie nicht nur Ausdruck der auf Dauer gestellten Frage nach ihrer eigenen gesellschaftlichen Standortbestimmung und Mission, sondern die natürliche Konsequenz einer sich mit den geschichtlichen Veränderungen ihres Untersuchungsgegenstandes immer wieder neu erfindenden akademischen Disziplin. Die fachgeschichtliche Selbstreflexion der Soziologie ist somit selbst unverzichtbarer Bestandteil einer soziologischen Zeitdiagnose, die sowohl die jeweiligen gesellschaftlichen Veränderungen als auch ihre diesbezüglichen theoretischen und empirischen Analysen zum Gegenstand hat.

Gastländer
Frankreich und die USA sind Gastländer des Jubiläumskongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Die Beteiligung französischer und amerikanischer Kolleginnen und Kollegen an diesem Kongress trägt zum einen der Bedeutung beider Länder für die Geschichte der Soziologie sowie die Emigration deutschsprachiger Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler im 20. Jahrhundert Rechnung. Zum anderen wird durch die Teilnahme dieser beiden Gastländer das produktive Spannungsverhältnis zwischen den nationalen Traditionen der Soziologie prägnant veranschaulicht und die Frage nach ihrem heutigen Stellenwert innerhalb des Faches zum Gegenstand entsprechender soziologiegeschichtlicher Veranstaltungen und Kontroversen gemacht.

Originaltext unter: http://dgs2010.de/start/kongressthema 
 

Krieg und Frieden
100 Jahre Ausserordentlicher Kongress der Sozialistischen Internationale „Gegen den Krieg“ von 1912
 

Meine lieben Freunde und Wegbegleiter, der "Call for Papers" ist schon da:
Veranstalter: Universität Basel, Historisches Seminar und Institut für Soziologie
Datum, Ort:     23.11.2012 - 24.11.2012, Basel
 
Das Problem eines aufkommenden Krieges wurde ab 1905 das beherrschende Thema in der Sozialistischen Internationale. Zwar hatte man das Problem des Krieges und seiner Verhinderung schon seit der Gründung in unterschiedlichen Resolutionen vermerkt, dieses Thema wurde aber auf den Kongressen eher am Rande, wenn überhaupt, behandelt.
Im November 1912 fand in Basel der „Ausserordentliche Internationale Sozialistenkongress“ oder „Friedenskongress der Sozialistischen Internationale“ statt.
Nicht nur die große Zahl der 555 Delegierten aus 23 Ländern war beeindruckend, sondern auch die Resonanz des Friedensmarsches durch das Zentrum der Stadt Basel sowie die Ansprachen von Jean Jaurès, James Keir Hardie, Victor Adler und anderen anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung im Basler Münster am 24. November 1912. Die Inszenierung des Kongresses und das Friedensmanifest von Basel hinterließen in ganz Europa einen gewaltigen Eindruck und gehörten noch während Jahrzehnten zu den besten Erinnerungen der sozialistischen Bewegung. Mit dem Thema des Krieges erhielt die Internationale eine zündende und aktuelle Zielsetzung, die zu einer intensiveren internationalen Zusammenarbeit der Parteien führte. Mittels großer, international angelegter Demonstrationen gegen den Krieg wurde der internationale Gedanke belebt und in breitere Kreise der sozialistischen Bewegung hinein getragen.
Anlässlich des 100. Jubiläums des Basler Friedenskongresses laden die Universität Basel, vertreten durch das Historische Seminar und das Institut für Soziologie, sowie die Stiftung für Sozialgeschichte Osteuropas zur Tagung „Krieg und Frieden. 100 Jahre Ausserordentlicher Kongress „Gegen den Krieg“ der Sozialistischen Internationale von 1912 in Basel und die Frage des Friedens heute“ ein.

Die Konferenz soll folgende Themenschwerpunkte haben:
- Geschichte und Bedeutung des Kongresses von 1912 (Wahrnehmung der Balkankriege und der allgemeinen Kriegsgefahr; Sozialistische Internationale, Sozialdemokratie und Armee; Problematik des August 1914; Nationalismus und Internationalismus; Biographien; Beteiligung am Kongress und Erinnerungen daran);

- Einschätzung von Kriegsursachen und Kriegsverhinderung heute (Umwelt- und andere neue Formen von Kriegen – Hintergründe und Bewältigungsversuche, Stand der Friedens- und Konfliktforschung);

- Aktualität des Kongresses von 1912 für die heutige Situation und für künftige Perspektiven (demokratische Alternativen zu neuen Autoritarismen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und zur militärischen und ideologischen Aufrüstung).

Originaltext unter: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=13746


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus allen Sektoren und systemimmanenten Parteien,
Dank des Missmanagements von Geld- und Hochadel,
Dank der Vereinten Nationen und des Weltsicherheitsrates,
Dank der globalen Führungseliten, ihrer Militärs, ihrer Medien und ihres Geldes,
Dank des gesamtgesellschaftlichen Komas der Zivilbevölkerung steht die Menschheit vor der größten Herausforderung aller Zeiten.
Bewußtwerdung ist Grundvoraussetzung, wenn man der Herausforderung gerecht werden und Lösungsansätze finden will. Den Verursachern dieser Katastrophe liegt nichts daran. Sie setzen darauf, daß die Bewußtwerdung nicht stattfindet und der Pöbel sich gegenseitig ausrottet. Kriege, Bürgerkriege, Revolutionen, Aufstände, GuerillaKriege, der "Krieg gegen den internationalen Terrorismus" haben schon immer die Menschheit auf ein gesundes Maß reduziert.
Das war schon immer so - da machst Du doch nichts dran - ohne Bewußtwerdung schon mal gar nicht.

Ich identifiziere mich mit "THE EMERGING GREEN CONSTITUENCIES - wanting leadership & partizipation, in politics, movements, nonprofits and business.
Dr. Paul Ray "THE NEW POLITICAL COMPASS" - Bill Moyers "DOING DEMOCRAZY" - OHNE NEW WORLD ORDER!
 

 
Ein Wort noch zu Prof. Dr. Hans Jürgen Krysmanski:
(Boell-Stiftung 1997)

KRISE DER DEMOMKRATIE; PRODUKTIONSÖFFENTLICHKEIT UND NETZPOLITIK 

von Hans Jürgen Krysmanski

  Vorbemerkung 

Der Hintergrund der folgenden Bemerkungen ist zunächst einmal die Tatsache, daß im zusammenwachsenden Europa den Bestrebungen um die Entwicklung einer eigenständigen Informationsindustrie höchste Priorität gilt. Ich selbst bin an einem Projekt der Europäischen Kommission beteiligt, das unter dem Titel 'European Popular Science Information' Möglichkeiten eines Wissenschaftsfernsehens erkundet, das zugleich multimedial mit dem Einsatz von Videos, CD-ROMs etc. in Bildungskontexten und mit der Erprobung von wissenschaftlichen Dienstleistungen auf dem Internet verbunden ist.
Anm.: In Europa wächst nichts zusammen und höchste Priorität hat eine eigenständige Desinformationsindustrie. 

Die 'Popularisierung wissenschaftlichen Wissens' an solchen Schnittstellen der 'Neuen Medien-Kultur' gehört sicher mitten in die Diskussion des Demokratieproblems, das ja keinesfalls auf das Erschließen neuer Kommunikationsmöglichkeiten reduziert werden kann, sondern immer und zuallererst ein Problem der Inhalte, der Perspektiven und konkreten Utopien bleibt.
 
Anm.: Um Inhalte, Perspektiven und Utopien ging es schon immer. Wissenschaftliches Wissen, dem Volk verständlich nahgebracht, erklärt und debattiert in den Ortsvereinen der Zivilgesellschaft zum besseren Verständnis von Demokratie, Arbeit und Wohlstand für Alle. Das Volk braucht keine neue Kultur der Indoktrination und Manipulation.

Insofern ist es völlig klar, daß die Technologie der interaktiven Netze hinsichtlich des Demokratieproblems nur ganz spezifische Fragen aufwirft und keineswegs etwa die Demokratie und ihre Krise als solche betrifft oder gar als Retterin einer Demokratie auftreten kann, deren Substanz zutiefst erodiert ist. 
Anm.: Richtig! Wie konnte die Substanz der Demokratie zutiefst erodieren? Wer diskutiert eigentlich das Demokratieproblem mit der Zivilbevölkerung - den Wählern?
Wirtschaft?- Politik? - NGOs?- Gewerkschaften?
- ARD oder ZDF? - Wissenschaftler???

Ich möchte das Thema im folgenden unter fünf Stichworten umspielen - Produktionsöffentlichkeit, Postmoderne, Wissenschaft und Massenkultur, Netzarbeit und Eigentum, Aktionärsdemokratie - und abschließend eine Bemerkung über ein netzbezogenes demokratiepolitisches Problem machen, das allen Beteiligten auf den Nägeln brennt, aber selten offen angesprochen wird.
 

Produktionsöffentlichkeit 

Die Diskussion um die politische Dimension des Internet wird derzeit geführt, als hätte es keine politische und eben auch demokratietheoretische Diskussion um den Begriff der Öffentlichkeit gegeben. Nun sind aber die interaktiven Netze, die man sich unter dem Namen Internet zusammendenkt, geradezu der Inbegriff von Öffentlichkeit und vor allem des Problems Öffentlichkeit. 

Die Öffentlichkeitsdiskussion, die mich hier interessiert, fing an mit dem epochemachenden Büchlein 'Dialektik der Aufklärung' von Adorno und Horkheimer, geschrieben im kalifornischen Exil 1942, gedruckt 1946, erst in den Sechzigern breit rezipiert von der Studentenbewegung. Sätze und Auffassungen aus diesem Text, vor allem aus dem Kapitel über die Kulturindustrie, sind noch tief in unserem politischen Unterbewußten versteckt und wirken dort programmsteuernd, oder auch nur als Viren oder Cookies. 

Die Öffentlichkeitsdiskussion in dieser Tradition ging dann weiter. Habermas hatte in den Sechzigern seine Lehrer Adorno und Horkheimer schon beträchtlich mit seiner Habilitationsschrift über den 'Strukturwandel der (bürgerlichen) Öffentlichkeit' irritiert, indem er den Zerfall, die Dekonstruktion jener 'gedruckten' Öffentlichkeit der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nachzeichnete, in welcher diese linken Groß- und Bildungsbürger trotz aller Kulturkritik noch lebten. 

Die bürgerliche Öffentlichkeit und bürgerliche Demokratie als Schimäre, aber auch als Moloch: wie vertraut war dieses Bild der 68er Bewegung und wie sehr suchten sie im und mit dem Proletariat nach Gegenöffentlichkeiten, ja nach proletarischer Öffentlichkeit. 

Ein Paukenschlag, längst verhallt, gegen die falsche Antinomie von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit war dann, 1976, der Begriff der Produktionsöffentlichkeit, den Oskar Negt und Alexander Kluge in ihrer Schrift 'Öffentlichkeit und Erfahrung' vorlegten. Das Buch ist erst 1992 ins Amerikanische übersetzt worden - aber seitdem wirkt es dort gewaltig, auch und gerade in der linken, kritischen Netzgemeinde, welcher auch genau bewußt ist, was Alexander Kluge seither und insbesondere seit 1985 in den Medien - mit dctp - getrieben hat. 

Wie 'postmodern' und damit - entgegen allem Anschein - aktuell Negt und Kluge schon wenige Jahre später, in 'Geschichte und Eigensinn' der Begriff der Produktionsöffentlichkeit geriet, sei mit der folgenden Passage aus dem Kapitel 'Deutschland als Produktionsöffentlichkeit' illustriert: 

Zunächst zitieren Negt und Kluge Friedrich Nietzsche (Genealogie der Moral): "Man möchte...sagen, daß überall, wo es jetzt noch auf Erden Feierlichkeit, Ernst, Geheimnis, düstere Farben im Leben von Mensch und Volk gibt, Etwas von der Schrecklichkeit nachwirkt, mit der ehemals überall auf Erden versprochen, verpfändet, gelobt worden ist: die Vergangenheit...haucht uns an und quillt in uns herauf, wenn wir 'ernst' werden. Es ging niemals ohne Blut, Martern, Opfer ab, wenn der Mensch es nötig hielt, sich ein Gedächtnis zu machen...Ah, die Vernunft, der Ernst, die Herrschaft über die Affekte, diese ganze düstere Sache, welche Nachdenken heißt, alle diese Vorrechte und Prunkstücke des Menschen: wie teuer haben sie sich bezahlt gemacht! wie viel Blut und Grausen ist auf dem Grund aller 'guten Dinge'!" 

Und dann Kluge/Negt über 'Deutschland als Produktionsöffentlichkeit': "Unser schönes Deutschland ist eine 'ungeheure Sammlung' von solchen 'guten Dingen'. Sie sind die Ware, mit der die Geschichte umgeht, dieses gute Ding im Menschen, das unablässig fortarbeitet... - ...Und zwar...in zwei verschiedenen Richtungen: Der Einzelne und sein Monstrum, das sog. Ganze, das Land, wird die Wiedergutmachung sämtlicher über 800 Jahre produzierten Trennungen niemals aufgeben, ehe nicht für das Gefühl, das sich darin nicht täuscht, die Einlösung der Geschichte wirklich erfolgt ist, also mein Boden, mein Gemeinwesen und meine Selbstbestimmung über die Bedingungen meiner Arbeit gemeinsam hergestellt werden. Die andere Richtung ist die der Gleichgültigkeit (u: HJK) gegenüber allem, was subjektive, kollektive und bewußte Reaktion ist, z.B. auf die Erfahrung von Nationalsozialismus und Krieg. (Diese Erfahrung) geht in keine Öffentlichkeit, nicht in die Betriebe und eigentlich auch nicht in die politischen Institutionen ein."

Und auch die interaktiven Netze - Netscape, Microsoft und Al Gore seien davor - nehmen diese Erfahrungen nicht auf. Oder doch?
 

Postmoderne 

Die interaktiven Netze dehnen sich explosionsartig aus zu dem historischen Zeitpunkt, als im Jahre 1989 die klassische Moderne mit ihren beiden alternativen Ausformungen von Industriegesellschaft, Hochkapitalismus und Rohsozialismus, zusammenbricht. Das ist kein Zufall. 

Die interaktiven Netze sind gesellschafts- und demokratietheoretisch überhaupt nicht zu begreifen, wenn sie nicht als ein postmodernes, spätkapitalistisches Phänomen gesehen werden. Das heißt, sie sind kein Phänomen betulicher Heimcomputerarbeitsplätze in Reihenhäusern, sondern sie implizieren enorme Umwälzungsprozesse, in denen nichts mehr so ist wie es war und auch nichts mehr so werden wird wie es war - einschließlich der Demokratie. 

Auch wir, die wir hier strategisch über Perspektiven der Cyberdemokratie reden, unterliegen diesem Prozeß der Postmodernisierung und Amerikanisierung: 

  • Amerikanisierung erstens in dem Sinne, daß dieses Land die Logik des Spätkapitalismus am schnellsten und wirkungsvollsten ausformt und um den Globus trägt; 
  • zweitens: weil unsere interaktiven Netze durch und durch amerikanisch programmiert sind; 
  • und drittens: weil dort der 'Eigensinn', auf den der Begriff der Produktionsöffentlichkeit noch setzte, schon an sich selbst verzweifelt: "Virtualität breitet und breitet sich aus. Das Fleisch wird zum Rohstoff der medialen Landschaft. Zugleich beginnen die materiellen Grundlagen eben dieser Virtualität zu implodieren. Wie lange kann dieser Zustand andauern, bevor der Crash kommt? Die Einbildungskräfte wachsen, während Umwelt und Infrastruktur verrotten: das ist die Rache der Materie. Die Wirtschaft verrottet, Politik verrottet ebenso wie das Soziale. Einzig und allein die Kulturen der Medienlandschaft blühen. -Die materielle Lage: überall Überschuldung (für Depressionsphasen typische 'Schulden-Liquiditäts-Spiralen'), daraus entstehende Handelskriege - und etwas ganz Neues: Pankapitalismus. Dazu sein mörderischer Doppelgänger Faschismus als einzige Alternative. Dieser Kapitalismus muß den Faschismus ohne die Hilfe des Sozialismus - der ist ökonomisch, politisch, sozial (Hallo, Proletariat! (A)) und symbolisch tot - abwehren. Das ist der zentrale politisch-ökonomische Konflikt unserer Zeit. Er wird an jedem Punkt durch den Prozeß der Virtualisierung durchkreuzt. Virtueller Faschismus? Der Pankapitalismus, als Mechanismus der Virtualisierung (weil er den Lebenswillen, um ihn zu 'ersetzen', aufsaugt), begegnet seinem mörderischen Double." 
Da träumen die düpierten Intellektuellen des Ostens, schreibt der bedeutendste amerikanische Kulturkritiker, Fredric Jameson, noch immer von einer Zivilgesellschaft, deren Ende im Westen längst besiegelt ist. Das Ende der Zivilgesellschaft zeigt sich am Verschwinden der öffentlichen Sphäre als solcher: an der Zurückverwandlung städtischer und staatlicher Regierungen in private Netze der Korruption und informelle Klan-Beziehungen. Statt des Gegensatzes von privatem und öffentlichem Raum entsteht ein 'Niemandsland', entgrenzt in jeder Hinsicht, ein Raum ohne private property oder public law. 

Doch dieses Niemandsland ist keineswegs nur ein Alptraum. Hier entfalten sich - möglicherweise, so hoffen die Amerikaner, - distinkte neue Formen gesellschaftlicher Praxis, in einem eigentlich schon voll ausgebildeten posturbanen Raum, dessen ökonomische Tiefenstruktur darin besteht, daß korporatives Eigentum die alten, individuellen Eigentumsformen irgendwie abgeschafft hat, ohne selbst öffentlich geworden zu sein. Cyberspace gehört dazu - und auch die Perspektive der Cyberdemokratie! 

Die universelle Maschine der vernetzten Computer ist das Herz des spätkapitalistischen Produktionssystems. Die universelle Maschine der vernetzten Computer ist zuallererst Produktions-Maschine - und erst dann und dadurch globale Kommunikation. So wie Fordismus und klassischer Imperialismus ihre Produkte einst zentral entwickelten und dann auf die Märkte warfen, so ermöglicht die Computertechnologie den Post-Fordisten heute die Entwicklung spezieller Produkte für individuelle Märkte und damit ein Eingehen auf regionale Bedürfnisse ohne Verzicht auf globale Expansion. 

Diesem Entwicklungsschema folgt auch die Ausbreitung der interaktiven Netze. 

Das Regionale, schreibt Fredric Jameson, wird "zum Geschäft globaler amerikanischer Disneyland-inspirierter Konzerne, welche euch eure heimische Architektur (und eure lokalen Denkgebäude, HJK) viel präziser hinbauen als ihr es könntet. Ist globale Differenz dann nicht das gleiche wie globale Identität?"
 

Wissenschaft und Massenkultur 

Im Kontext dieser informationstechnologischen Revolution vollzieht sich auch die Reuniversalisierung der Wissenschaften. 

Die universalistische Tradition der Wissenschaften war unter den Bedingungen der imperialistischen und der System-Konkurrenz dem Geheimhaltungsprinzip zum Opfer gefallen. Nach dem Ende des Kalten Krieges hat die fortdauernde Profitkonkurrenz das Geheimhaltungsprinzip wissenschaftlicher Forschung zum Privatisierungsprinzip gesteigert. Doch die Netze treiben, trotz aller elektronischen Spionage, das Prinzip der zum Schaden des jeweils anderen eingegangenen Verschwörung auch ad absurdum. Einerseits sind sie zum Inbild verschwörerischen Geschehens geworden. Andererseits aber sind die Netze die durch alle conspiracies hindurchscheinende Möglichkeit einer totalen Transparenz. 

Die objektive ökonomische Realität der Datennetze wird zum Symbol für ein Netzwerk der Konspiration, der Unkontrollierbarkeit, der Geistesverbrechen aller Art werden - und zugleich zur Hoffnung, um es einmal emphatisch auszudrücken, einer fundamentaldemokratischen globalen Wissenschaftlergemeinschaft. 

In manchen Fächern ist die Forschungskommunikation bereits signifikant in die Netze verlagert worden. Die Vermittlung standardisierten Wissens über die Netze und Ansätze 'netzgestützten Forschens und Lernens' kommen in Gang. Die Darstellung von Forschungsergebnissen und Lernprozessen und die Selbstdarstellung von einzelnen Wissenschaftlern, 'wissenschaftlichen Schulen' und ganzen Disziplinen macht zudem, wie könnte es anders sein, auch ästhetische Fortschritte und beginnt so auf eine neue und eigentümliche Weise das öffentliche Bild von Wissenschaft zu prägen. 

Andererseits bestimmt gerade in unserem Land, in dieser 'Produktionsöffentlichkeit Deutschland', noch immer, tief im wissenschaftspolitischen Unbewußten, die Erfahrung vergangener Schrecken die Einschätzung dessen, was intellektueller Hochkultur allenfalls möglich ist. "Wir dürfen", schrieb Max Horkheimer einst an Paul Tillich, "nicht mehr hoffen, als daß, wenn der Tag einmal anbrechen sollte, das, was wir geschrieben haben, als ein kleines Sternchen anerkannt wird, das kaum wahrnehmbar in der grauenhaften Nacht der Gegenwart geschienen hat. Was sollte der Blick, der ins Feuerwerk der Magazine und der anderen routinierten Produktionen der wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Massenkultur starrt, wenn er sich dort abwendet, anderes wahrnehmen als eben die Finsternis".

Doch die Situation ist heute anders und neu. Wir müssen uns auf die Schrecken der Zukunft einstellen. Wir befinden uns in einem gesellschaftsformationellen Prozeß, der 'Ohnmacht', 'Finsternis' und 'Risiko', so tief und groß sie sein mögen, gleichmäßiger verteilt als jemals zuvor. Andreas Zielcke nennt das die 'Egalisierung des Kapitalismus'.

Für unseren Zusammenhang heißt das: im posturbanen Raum der untergehenden Zivilgesellschaft - auf langsame und grausame Weise gemordet durch das Fernsehen - sind nicht die Unterschiede zwischen Hochkultur und Massenkultur, sondern die Durchlässigkeiten zwischen Ober- und Unterwelt, zwischen Geschichte und Eigensinn, zwischen Arbeit und Kapital zum Gegenstand geworden. In solchen Zeiten dient das Projekt einer Popularisierung von Wissenschaft, auch von links gesehen, kaum mehr dem Volk - es ist aber möglicherweise die verbleibende Chance zur Fortsetzung wissenschaftlicher Vernunftversuche überhaupt! 

Im übrigen geht es weniger um 'Wissenschaft' und mehr um science

In der Amtssprache der Europäischen Kommission lautet der Fahrplan für die Züge ins Niemandsland denn auch wie folgt: Design of New Communication Methodologies and Public Oriented Pedagogical Tools; Analysis and Promotion of Methods for Validation of Information Made Available on Internet etc. - Call for Proposals to Stimulate the Production of High Quality Multimedia Information Content in the Information Society; Economic Exploitation of Europe's Cultural Heritage etc. 

Pragmatisch auf diese informationsgesellschaftlichen Züge aufzuspringen heißt, als Produzenten wissenschaftlicher Inhalte der Informationsindustrie bewußt und gut organisiert zuzuarbeiten, zum Beispiel popular science Angebote zu machen, die wenigstens dem beachtlichen ästhetischen und technischen Standard der Massenkultur entsprechen; innerhalb der Massenmedien Stoffelder zu besetzen und zu bewirtschaften; auch im kommerziellen Bereich des Internet die großen Ressourcen der Wissenschaftsnetze zu aktivieren. 
 

Netzarbeit und Eigentum 

Doch das ist nicht genug, wenn man an Alexander Kluge denkt. Und vor allem wenn man bedenkt, daß in der Produktionswelt der vernetzten Computer ein neuer Typus des Produzenten entsteht - ja durch die interaktiven Netze erzeugt wird. Man wird künftig nicht mehr, wenn man 'Produzent' sagt, hinzusetzen müssen: natürlich meine ich den Unternehmer, oder: ich meine, im marxistischen Sinne, selbstverständlich den Arbeiter. Der 'neue Doppelgänger' kommt, die "massenhafte Metamorphose von Arbeitnehmern zu Unternehmern ist in vollem Gange". 

So taucht beispielsweise an organisatorischen Schnittstellen der Medienökonomie, argwöhnisch beäugt, eine neue Beschäftigtengruppe auf: die Netzexperten. Sie verfügen über Zugriffskompetenz auf den gesamten Informationsfluß. Sie beherrschen und entwickeln, ob es ihren Auftraggebern lieb ist oder nicht, eine Netzkultur, die nicht vom ökonomischen Arbeitsprozeß strukturiert ist, sondern ihn strukturiert. Bei ihnen gehen 'Arbeitszeit' in 'Freizeit', 'Arbeitsraum' in 'Freiraum' über, weil nur so das Produktionsmittel 'Netz' funktioniert. Informationelle Limitationen - Verheimlichung oder Kommodifizierung von Wissen, Kontroll- und Disziplinierungsversuche - werden von dieser Gruppe immer und sofort als Eingriffe erfahren, die nicht aus den Netzen, sondern aus einer untergehenden Welt stammen. 

Die Eigentumswirtschaft befindet sich gegenüber diesen Operateuren, die auf der Basis geistiger Eigentumsansprüche nicht mehr agieren könnten, in einem fast hoffnungslosen Abwehrkampf. 

Die Eigentumsfrage und die Netze: das ist das vielleicht spannendste Thema. Es bleibt nicht auf Fragen des geistigen Eigentums beschränkt. Ganz offensichtlich fallen mit der netzgewollten Überschreitung von territorialen, staatlichen, rechtsgebietlichen Grenzen, mit der Verschränkung der öffentlichen und privaten Sphären, mit der Unmöglichkeit, 'Intranets' intern zu halten usw. alle möglichen Formen der 'bürgerlichen' Sicherung von property rights in sich zusammen. 

Von dort aber prägt sich auch die Demokratiediskussion. Die Netze sind schon rein quantitativ nur zu einem ganz geringen Teil als eine 'virtual community' und damit als eine angenehme Nischenwelt zu bestimmen. Sie sind im wesentlichen das Medium der globalen Organisation von Produktion und Markt und in genau diesem Sinn der Inbegriff einer Produktionsöffentlichkeit, die sich nicht auf die scheinbar ahistorischen Vorgänge der unmittelbaren Profit- und Eigentumswirtschaft beschränken läßt, sondern in zunehmendem Maße - um bewußt noch einmal mit Nietzsche zu reden - die Herkunft aller dieser 'guten Dinge' aus dem 'Blut und Grausen' des welthistorischen Prozesses reflektieren muß. 
 

Aktionärsdemokratie 

Gerade auf den Finanznetzen bildet sich so etwas wie eine globale Produktionsöffentlichkeit heraus. Denn ist es nicht so, daß gerade in jeder erfolgreichen Spekulation mit Eigentumsanteilen "etwas von der Schrecklichkeit nachwirkt, mit der überall auf Erden versprochen, verpfändet, gelobt"(Nietzsche) wird? 

Der Gebrauch des Internet, um Märkte, Finanz- und Aktienmärkte zu beobachten, Informationen zu sammeln und vor allem Aktienanteile zu handeln, ist in bemerkenswert kurzer Zeit zu einem energisch eingesetzten modus operandi für eine wachsende Zahl globaler Investoren geworden.

Im Sommer 1996 waren es nach Untersuchungen schon rund 1 Million Investoren im globalen Maßstab, die sich des online-trading bedienten - ein zwar noch winziger Prozentsatz der 'investierenden Öffentlichkeit, der aber täglich wächst. 

Wer sind diese 'Cyberinvestoren'? Zunächst einmal eine Mischung aus amerikanischen 'expatriates' und - aus amerikanischer Sicht - 'Ausländern'. Die meisten von ihnen leben in Westeuropa - mit Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden an der Spitze. In Asien konzentrieren sie sich auf Hong Kong, Singapur, Tokio und Taiwan. "Ihnen gefällt der leichte Zugang zum amerikanischen Markt und die Tatsache, daß sie sich auf dem Internet Informationen beschaffen können, die sie niemals von einem Broker bekämen." 

Und natürlich häufen sich die Internet-Investoren vor allem in den USA, wo die begrenzte staatlich garantierte Altersversorgung längst große Teile der Mittelschichten dazu zwingt, ihr Geld auf den Aktienmärkten anzulegen und zu bewegen, um ihr Alter diesseits der Armutsgrenze zu verbringen. 

Der Aktienhandel auf dem Internet ist ein Alptraum für Regulatoren. Die amerikanischen Aufsichtsbehörden, beispielsweise, geben zu, daß die Technologie einen beträchtlichen Vorsprung vor den Kontrollmöglichkeiten hat. 

"Wenn diese elektronische Massenkommunikation erst einmal läuft", sagt Online-Investor Tom Gardner, "werden die Konsumenten, auf die es heute ankommt, nämlich die Aktionäre, diese ganze Welt der Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen, ihre Profitabilität und ihre Managementleistungen ganz anders durchleuchten können als früher. Es wird ein kooperatives Milieu statt eines kompetitiven Milieus entstehen! Eines, in dem Informationen frei fließen werden, anstatt exklusiv zu einer kleinen, ausgewählten Gruppe von Leuten in Manhattan zu gelangen."

"Ich glaube", fährt Gardner fort, "das World Wide Web wird mit seiner Interaktivität dazu beitragen, daß eine Massendiskussion über den Investitionsprozeß insgesamt in Gang kommt - und das bedeutet letztendlich, daß der Markt nicht nur beeinflußt wird, sondern daß dies der Markt selbst sein wird!" 
 

Schlußbemerkung 

Geschichte und Eigensinn auf den Netzen: wo, wenn nicht dort, wird sich in den nächsten Jahrzehnten Weltgesellschaft als Produktionsöffentlichkeit entfalten? Produktionsöffentlichkeit in ihrer doppelten Gestalt, 

  • als Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Geschichte 
  • und als Eigensinn des Einzelnen, "meinen Boden, mein Gemeinwesen und meine Selbstbestimmung über die Bedingungen meiner Arbeit gemeinsam herstellen zu wollen." 
Mit dieser eigenwilligen Verknüpfung eines, wie Alexander Kluge das gelegentlich nannte, subversiv-patriotischen Öffentlichkeitsbegriffs mit dem global-pluralistischen Netz-Hype amerikanischer Provenienz sei somit abschließend noch auf eines hingewiesen: die Demokratiepolitik im Medium der interaktiven Netze wird sich, wie überall sonst, wenn nicht als 'Clash of Civilizations', so doch als 'Kampf der Kulturen' vollziehen. Auch das Internet wird, so läßt sich die Position des US-Präsidentenberaters Samuel P. Huntington aufnehmen, als ein Instrument amerikanischer Weltinnenpolitik gesehen werden müssen. Allerdings wird die elektronische Auseinandersetzung um neue Formen politischer Kultur auf einem Niveau geschehen können, das durch die vornehmlich in Amerika vollzogene kulturtechnische Leistung der Internet-Struktur präformiert ist. Diese Struktur als einen der Logik des Spätkapitalismus geschuldeten kulturellen 'Fortschritt' zu akzeptieren, ohne ihren damit verbundenen globalstrategischen Anspruch zu verkennen, dürfte für spannende Netzaktivitäten sorgen.

Anm.:
Widerspruch: Ein PC-Spezi macht mit dem Netz was er will. Das ist kein amerikanisches Privileg. Wir Deutschen schießen ja auch Satelliten ins All. Und den Urknall stellen nicht allein Amerikaner nach. Nur wenn man keine Ahnung von der Materie hat, dann wird es spannend. Ich muß selber nicht alles können und wissen. Meine Schuhe besohlt der Schuster, mein Dach deckt der Dachdecker und meinen PC bestückt mein PC-Spezi und über alle Möglichkeiten des Netzes informiert mich mein "Informatiker". Man muß sie nur ans Haus holen. "Die Amerikaner" leben ebenso im gesamtgesellschaftlichen Koma wie "die Deutschen" und die übrige globale Zivilgesellschaft und merken gar nicht, wie sie mit Hilfe von Rupert Murdoch, Ted Turner, Mohn, Springer, Burda, den Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF transnationalisiert werden. Für die Globalisierung, Privatisierung und totale Kommerzialisierung des Planeten auf der kulturtheoretischen Schiene bedient man sich ja auch der besten Soziologen, Psychologen, Ethnologen, Anthropologen und Philosophen.
Wie sollte sonst ein "Interdependence Day" in Berlin möglich sein???

 
(A) (Hallo Proletariat!)   - Hallo, Hallo, hier bin ich! - Ich bin nicht tot! - Der Sozialismus ist out, aber deswegen bin ich nicht tot! Das Proletariat hat das gleiche Identifikationsproblem wie die NEW WORLD ORDER - wir wissen was wir sind, aber im NEW AGE, im NEW DEAL, im GREEN NEW DEAL, im NEW POLITICAL COMPASS haben wir noch keinen NEUEN NAMEN!
Der zentrale politisch-ökonomische Konflikt unserer Zeit ist kommunikativer Art.
(siehe weiter unten)

Literatur

1 O. Negt/A. Kluge, Öffentlichkeit und Erfahrung, Frankfurt/M. 1976 

2 O. Negt/A. Kluge, Geschichte und Eigensinn, Frankfurt/M. 1981, S. 361ff 

3 ebenda, S.362 

4 Kroker/Weinstein, The Political Economy of Virtual Reality. Pan-Capitalism, In: Ctheory, http.//english-server.hss.cmu.edu/ctheory/ctheory.html 

5 Fredric Jameson, Seeds of Time, New York 1994, p.158 

6 ebenda, p.159 

7 ebenda, p.204f 

8 ZNThG 1994/1, S.289 

9 Andreas Zielcke, Der neue Doppelgänger. Die Wandlung des Arbeitnehmers zum Unternehmer - Eine zeitgemäße Physiognomie, Frankfurtert Allgemeine Zeitung, 20.7.1996 

10 Robert D. Putnam, The Strange Disappearance of Civic America, The American Prospect no. 24 (Winter 1996 - http://epn.org./prospect/24/24putn.html -

11 Zielcke, a.a.O. 

12 vgl. G. Heinsohn/O. Steiger, Eigentum, Zins und Geld. Ungelöste Rätsel der Wirtschaftswissenschaft, Reinbek bei Hamburg 1996 

13 International Herald Tribune, July 20-21, 1996, p.14ff 

14 ebenda   

Das ist starker Tobak!

Geschichte wird an den allgemeinbildenden Schulen nicht gelehrt sondern - wenn überhaupt - höchstens verzerrt.
Die Nachkriegsgenerationen sind diese kaputte Platte von der Kollektivschuld des deutschen Volkes am Holocaust leid.
"Neger" darf ich nicht sagen, ohne in den Verdacht der Rassendiskriminierung zu geraten und verklagt zu werden.
Nehme ich das Wort "Jude" in den Mund, wird sofort argwöhnisch untersucht, ob ich nicht ein "Antisemit" bin und verklagt werden muss. Muß ich mich vielleicht auch noch in Acht nehmen, nicht in das Visier der allmächtigen Juden-Lobby "AIPAC" in Amerika zu geraten oder ist es für mich schon tödlich, wenn ich in das Visier der deutschen Juden gerate? Eine Islam-Karrikatur führt zu Mordaufträgen und zu einem Leben unter einer neuen heimlichen Identität.
Zur kollektiven Schuld kommt jetzt auch noch die kollektive Angst und Verunsicherung. Das als "Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Geschichte" zu interpretieren - das ist starker Tobak!
Fahre ich mit meinem Auto in eine vignetten-geschützte Innenstadt gefährden meine Russpartikelchen die Innenstadt-Bevölkerung. Rauche ich in öffentlichen Gebäuden gefährde ich meine Mitbürger. Ich bezahle dafür, daß ich "klimaneutral" zum Klimagipfel fliege. Zur EXPO2010 in Shanghai fliegen alle klimaneutral. "City in Balance" - alles in Balance! Und im Oktober wird alles wieder abgebaut und auch die Pfählung wird wieder gezogen. Kostet nichts und ist alles klimaneutral. 100 Millionen klimaneutrale Besucher. Die Welt braucht neue Städte, Kommunen und Gemeinden - Ökodörfer und Regionalwährungen. In Afrika bauen wir klimaneutrale Fußballstadien für klimaneutrale Weltmeisterschaften, weil Sport - Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympiaden - bringt der Welt den Weltfrieden, vereint die Rassen, Kulturen, Religionen. Schon seit hunderten von Jahren - darum brauchen wir jetzt nur noch eine Weltwirtschaft, eine Weltkultur, eine Weltreligion, eine Weltregierung, eine Weltwährung.
Interdependence - die Welt der gegenseitigen Abhängigkeiten - Vereinte Nationen - Weltsicherheitsrat:
Wer lebt hier eigentlich im gesamtgesellschaftlichen Koma? - Weltbürgerbewegung - Komitee für Demokratie bei den Vereinten Nationen???
Mündige Staatsbürger ignorieren den Schwachsinn - das ist keine Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Geschichte.
Ob Obama, Merkel, Köhler, Westerwelle, Steinmeier, Gabriel, Nahles oder Volker Pispers auf der Bühne stehen ist dem Volk egal. Sie werden nicht ernst genommen, unterhalten das Volk und vertiefen das Koma.
 
"Produktionsöffentlichkeit als Eigensinn des Einzelnen, "meinen Boden, mein Gemeinwesen und meine Selbstbestimmung über die Bedingungen meiner Arbeit gemeinsam herstellen zu wollen." 

Mein lieber Herr Gesangverein, da steckt Musik drin!
1968 - zu Zeiten der Studentenbewegung und der außerparlamentarischen Opposition - war ich 20 Jahre alt und Berufsseemann. Seemann aus Berufung. Berufen, die Welt zu entwickeln, Not-Elend-Armut zu beseitigen, Kriege überflüssig zu machen, Frieden, Freiheit, Demokratie und Wohlstand für Alle in die Welt zu tragen. Ich war ein subversiver Einzelner, der sich parteilos zur Wahl gestellt hat, der der SPD beigetreten ist und von der verlogenen und verschissenen Parteispitze totgeschwiegen und auf die hinteren Listenplätze geschoben wurde. 1992 habe ich völlig mittellos meine "Szenen aus einer anderen Welt" veröffentlicht. Über 20 Jahre habe ich mit dem "Verband der deutschen Seemannsfrauen" um das deutsche Erstregister, um deutsche Heuern unter deutscher Flagge, gegen Zweitregister und "Zahnarztschiffe", für Demokratie und Gerechtigkeit gekämpft. Ich habe Einzelhandelsgutachten widerlegt, eine Werbegemeinschaft gegründet und für den kleinen Facheinzelhandel - für Lokalität und Regionalität - gekämpft. Ich habe den deutschen Kinderschutzbund bei mir im Haus und ich versorge Senioren mit Hilfsmitteln, die ihnen von den Experten im deutschen Gesundheitsunwesen vorenthalten werden. Die raffgierigen Nullnummern aus dem deutschen Gesundheitsunwesen haben meinen Vater auf dem Gewissen und ich habe für diese verschissene Bananenrepublik meine Gesundheit geopfert, mich scheiden lassen und mich verschuldet. Immer im Kampf um Solidarität, Aufklärung, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, Demokratie und Wohlstand für Alle!
Schröder - der Atomgegner und Jusovorsitzende - ein Leben in einer konstruierten Realität - im Koma.
Schily - der RAF-Verteidiger - ein Leben in einer konstruierten Realität - im Koma.
Fischer - der Taxifahrer - ein Leben in einer konstruierten Realität - im Koma.
Ralf Dahrendorf - der Geadelte - ein Leben in einer konstruierten Realität - im Koma (Friede seiner Seele).
Endlosliste .......

Die Fortführung meiner Bemühungen um Bewußtwerdung, um Aufklärung, um Demokratie und Wohlstand für alle mit Hilfe des WorldWideWeb - im Internet - ist jetzt die "Produktionsöffentlichkeit" eines eigensinnigen subversiven Einzelnen??? - Das ist starker Tobak!

Gut - nun bin ich hier halt mal bei der Heinrich-Boell-Stiftung der "Grünen" und habe gerade die Webseite der "GreenCampus TrainerInnen" auf. Meine lieben Freunde und Wegbegleiter: In all eurem Kokettieren mit euren akademischen Titeln und in all eurem Buhlen um die Gunst des Geld- und Hochadels scheint ihr gar nicht zu realisieren, daß auch euer Geist - eure Seele - in einer konstruierten, simulierten Realität lebt.
Hat Bewußtwerdung bei euch auch noch nicht stattgefunden, oder lebt ihr bewußt in der Lügengesellschaft.
"Leben in der Lügengesellschaft" ist z.B. ein Buchtitel von Prof.Dr.Dr. Hettlage von der Uni Regensburg.

Hier geht die Post ab:
Dr. Paul Ray - die "progressive cultural creatives" -
THE NEW POLITICAL COMPASS.
Paul Ray >> Jim Garrison >> Bioneers >> State of the World Forum >> Global Call for Papers >> New World Order >> United Nations >> World Security Council.
Paul Ray >> Cultural Creatives >> Kultur- und Kreativ-Industrie >> Rupert Graf Strachwitz >> Maecenata Institut >> New World Order >> Globalisierung, Privatisierung, Kommerzialisierung >> Vereinte Nationen >> Weltsicherheitsrat.
"Club of Rome" >> "Global2000" >> WWF >> One Planet Living >> Bioregional >> New World Order >> Vereinte Nationen >> Weltsicherheitsrat. 
Raubtierkapitalismus-Faschismus - Wachstum - Märkte - Interdependence!
Hier bin ich jetzt wieder bei der historischen Aufgabe der SPD, der Sozialdemokratie, der Sozialisten und im Grunde genommen auch bei einer historischen Aufgabe der Konservativen. Auch CDU/CSU und die Wähler dieser unternehmer-freundlichen Partei sollten die neue Marschrichtung begreifen und vor allem müssen alle begreifen, das der internationale Geld- und Hochadel diese neue Marschrichtung mit einsetzt, um den Raubtierkapitalismus der freien Märkte, die Globalisierung und Privatisierung zu regenerieren und der Kommerzialisierung der Welt einen neuen Schub zu geben. Ein riesiges Operationsfeld für die "Life Sciences", die "Creative Industries", die Kultur- und Kreativ-Industrie.

Ist das Demokratie, Frieden, Freiheit, Arbeit und Wohlstand für Alle??? - Denkt ihr noch "Links", "Mitte", "Rechts", "Green New Deal" - sozialistisch, kommunistisch, kapitalistisch, faschistisch?
Drängt ihr euch noch alle in die "Mitte"?
Ja, ich weiß, ich bin ein subversiver Einzelner - aber ein "Bewußter" mit Körper und Seele in Einklang.
Das versteht ihr nicht? - Damit darf ich euch nicht traktieren? "Der neue Mensch... in Einklang mit der Natur...? - Denkt mal drüber nach!

Bewußtwerdung ist noch lange nicht damit getan, daß man sich über die "Secret Rulers Of The Globe" im Klaren wird oder die "Bilderberger", die "Illuminaten", die Religionen oder konspirative Geheimgesellschaften. Ich habe viel über die Absurditäten des Lebens gesprochen. Wir erleiden und ertragen sie - tagaus und tagein - ein Leben lang. Auch das ist absurd. Gehen wir noch einmal zurück zu Sokrates und gehen wir den Sachen auf den Grund. Die kritische Sozialforschung ist im Widerstreit.
Dazu gab es vom 3.12.-5.12.09 eine Veranstaltung.

Wie ist Gesellschaft heute zu begreifen?

Darüber sprachen der Soziologieprofessor Ulrich Beck, Emeritus der Universität München und „Visiting Centennial Professor“ an der London School of Economics. Axel Honneth, Nachfolger von Jürgen Habermas, Professur für Philosophie an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt und Direktor des traditionsreichen Instituts für Sozialforschung (IfS). Jan Philipp Reemtsma, Erbe des Reemtsma-Imperiums, Stifter und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS). Ich will auf diese Veranstaltung gar nicht näher eingehen, aber der Kommentar von Dr. Horst Müller dazu ist lesenswert. Ich zitiere daraus:
>>Gesellschaftliche Wirklichkeit im 21. Jahrhundert ist als formationeller Übergang, als Transformation zu denken. Die drei Theoretiker der Moderne“ suchen diese zwar als eine räumliche, global vernetzte Simultaneität zu vergegenwärtigen, aber nicht als Simultaneität in der zeitlichen Dimension, als Gleichzeitigkeit der Realisierungen von Gegenwart und vor darin schon anwesender, anrückender Zukunft. Diese Konstellation einer Übergangs-Gesellschaftlichkeit mit noch offenem Ausgang fundiert, ganz realistisch, das Erfordernis einer wissenschaftlichen Utopistik. Sozialwissenschaftliche „Selbstreflexivität“, wie man sie verbal fordert, verlangt daher in der heutigen, veränderten gesellschaftsgeschichtlichen Situation das Begreifen eines gesellschaftlichen Auftrags, seine Annahme als persönliche Aufgabe, eine bessere Zukunft freizusetzen und entsprechend Position zu beziehen.
In unserer vom Streit über den richtigen Weg, über das erhoffte und mögliche Neue einer höheren Zivilisation erfüllten Zeit kann also, eingedenk alles möglichen Abwegigen, sogar eines drohenden globalen Absturzes, die emanzipierte Sozialtheorie keine nurmehr „kritische“ sein. Sie wird eine der Wegbahnung sein, unter Mobilisierung vielfach verdrängter, bester Errungenschaften der politischen Philosophie, als da vor allem wären: Dialektische Philosophie der Praxis, kritische und utopistische Wissenschaft der politischen Ökonomie als Alternative zu den noch vorherrschenden Strömungen systemimmanenter Ökonomik. Diese Sozialtheorie
erinnert nicht nur den Ruf von 1844: „Krieg den deutschen Zuständen!“ Selbstreflexiv und kosmopolitisch, alles in allem unversöhnlich, praxisch und risikobereit muss sie die Situation und Perspektive neu bestimmen: Was gesellschaftsgeschichtlich immer noch aussteht, ist eine Zivilisierung unserer Zivilisation. <<
 
Meine These: Die Zivilisierung der Zivilisation muss einhergehen mit der Bewußtwerdung der globalen Zivilgesellschaft über die unbegriffenen Mächte!
Der "Dritte Sektor" ist entscheidend für die WIEDERHERSTELLUNG DER DEMOKRATIE!

Es ist an dieser Stelle vielleicht interessant, auf die Gesellschaftstheorie einzugehen oder auf die Systemtheorie á la Luhmann. Aber das will ich gar nicht zumal ich von Luhmann schon die Aussage bezweifle, daß man unmöglich die Gesellschaft von außen als ein Außenstehender beobachten und beschreiben kann, da jeder Mensch selbst ein Teil der Gesellschaft ist. Durch die Isolierung von der Gesellschaft durch die Seefahrt und meine Abschottung von derselben bin ich "Außenstehender". -
Egal, da ich soviel über Absurditäten gesprochen habe will ich auf Albert Camus kommen, den französischen Schriftsteller und Philosophen, den Nobelpreisträger für Literatur.
Das Absurde ist der Ausgangspunkt der gesamten Philosophie Camus’. Das Absurde ist für Camus die Erkenntnis des Menschen, dass man all dem Leid und Elend in der Welt keinen Sinn abgewinnen kann.

Die Suche nach dem Sinn des Lebens

Meine These: Nach dem Sinn des Lebens suchen nur diejenigen, die nicht zu den "unbegrifffenen Mächten" gehören. Für die "unbegriffenen Mächte" hat ihr Leben sehr wohl einen Sinn - die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich ihnen gar nicht - "machet euch die Erde untertan und herrschet" - das ist ihr Leben, von Generation zu Generation - von Dynastie zu Dynastie - seit ewigen Zeiten!
Tod und Teufel, Armageddon, Apokalypse, die Offenbarung - all das interessiert mich nur am Rande.
Das Leben "erfahren" hat schon Sokrates - bis zur Vollstreckung seines Todesurteils. Hat er den Sinn seines Lebens darin gesehen, den Dingen auf den Grund zu gehen? Ist er zu weit gegangen? War er den "unbegriffenen Mächten" ein Dorn im Auge? Für mich war er im Widerstreit mit der Obrigkeit, aber nicht bei der Bewußtwerdung über die "unbegriffenen Mächte". Da ist offensichtlich bis heute noch niemand, sonst kann ich mir nicht erklären, wie die Menschheit die Absurditäten des Lebens so leidvoll ertragen kann.
Albert Camus und der "Mythos des Sisyphos" - die Menschheit ist zur Sisyphosarbeit verdammt, weil die Bewußtwerdung von den "unbegriffenen Mächten" fehlt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Phänomelogie, die Metaphysik, der Konstruktivismus der Philosophie, die Theodizee und der Ursprung allen Übels. Viele Gelehrte haben sich seit der Antike damit beschäftigt, aber wer hat schon einmal die "unbegriffenen Mächte" als den Ursprung allen Übels angeklagt?
Wer hat schon einmal auch nur den Versuch gestartet, einen Zusammenhang herzustellen zur Genealogie und zu den authochthonen Völkern. Die Deutschen sind auch ein authochthones Volk und Begriffe wie "Vaterland", "Heimat" und "Nationalhymne" - Bundesliga - "deutsche Tugenden" haben ihre Bedeutung.
Diese Bedeutung wird von den "unbegriffenen Mächten" mit der Europäisierung, der Globalisierung, Privatisierung und totalen Kommerzialisierung der Erde zunichte gemacht.
Die Neue Weltordnung - die NEW WORLD ORDER - eine globale Weltregierung, Weltreligion, Weltwirtschaft, Weltkultur, Weltwährung steht im Widerspruch zum Menschsein in der Heimat, im Vaterland, in der eigenen Kultur, in der eigenen Volkswirtschaft mit der eigenen Währung.
Globalisierung steht somit auch im krassen Widerspruch zur Demokratie - zur Souveränität eines jeden Volkes - im krassen Widerspruch zu jeder Volksabstimmung - und zu demokratischen Wahlen.
Die Soziologie begründet sich in ihrem Scheitern. Sie scheitert immer wieder und beginnt auf´s Neue mit Erklärungs- und Beschreibungsversuchen. Ist das nicht traurig?
Am 11. September 2001 fielen die Twin-Towers in New York, seit 2002 ist der 12. September der "Interdependence Day", am 13. September 2007 verabschiedete die UN-Generalversammlung die überarbeitete UN-Erklärung zu den Rechten der indigenen Völker. Die Erklärungen der UN-Generalversammlung sind völkerrechtlich nicht bindend. Das sind aber die Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen - des Weltsicherheitsrates - mit seinen fünf ständigen Mitgliedern USA, Russland, China, Frankreich und dem Vereinigten Königreich Großbritannien. Man führe sich nur mal das ganze Geplänkel um die Menschenrechtskommission, den Menschenrechtsrat, den UN-Menschenrechtsausschuß und den UN-Zivilrat vor Augen.
Man durchleuchte mal die Reform der Vereinten Nationen in Bezug auf Globalisierung, Privatisierung und Kommerzialisierung und die Ausrichtung auf die neue Eine-Welt-Regierung des Geld- und Hochadels.
Man höre sich noch einmal die Reden von Bush, Clinton, Gore, Barber und Rupert Graf Strachwitz an über die Interdependence und "all is connected" und " a world without walls". Musterbeispiele sind Gaza und das Westjordanland, Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak, Jemen, Nordkorea, Somalia, Haiti, und die Lateinamerikanischen Länder. "A Quiet Revolution" - "Papa, tenemos hambre!"

Das Bestreben authochthoner Völker, die sich selbst als eigenständiges Volk verstehen und ihre eigenen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen beibehalten wollen, werden marginalisiert - werden ihrer Autarkie beraubt. Autarkie in der Philosophie bedeutet Selbstgenügsamkeit. Nach Aristoteles ist für ein Leben in Autarkie wichtig, dass man sich mit dem zufrieden gibt, was man als eigenständiges Volk erreichen kann.

Autarkie darf nicht mit Autonomie verwechselt werden, schon gar nicht mit der Autonomie politischer Systeme. Damit wären wir wieder bei Niklas Luhmann und der soziologischen Aufklärung, der Soziologie der Politik und bei der Autonomie politischer Systeme - im speziellen bei der Autonomie der Politik der Globalisierer, Privatisierer und Kommerzialisierer - bei der politischen Autonomie des Geld- und Hochadels.
Die Umstrukturierung der Welt in Richtung einer Weltregierung des Geld- und Hochadels ist der Aufbau eines autonomen, internationalen politischen Systems. Dazu braucht es länderübergreifend global agierende Akteure, die sich systemimmanent verhalten. Diese Akteure müssen "auf Linie" gebracht werden, sie werden ausgebildet, es handelt sich also um faktisches Lernen.
Die Autonomie des politischen Systems der "Neuen Weltordnung" verlangt von den systemimmanenten Akteuren logischerweise das"Umschiffen" nationalstaatlicher Interessen, das Ignorieren des Wählerwillens und die Abschaffung der Demokratie.
Ich habe an anderer Stelle bereits gesagt, daß unsere Parteien sich systemimmanent verhalten.
Dabei spielt es keine Rolle ob das bewußt oder unbewußt passiert.
Jetzt sind wir wieder bei der SPD und Hannelore Kraft und der schicksalhaften Entscheidung in NRW.
Wer als deutsche Partei getreu dem Grundgesetz die Interessen des deutschen Volkes wahrnehmen will, muß sich aus dem politischen System der New World Order verabschieden oder handelt verfassungswidrid und begeht Hochverrat.
Die sogenannte "Reform der Vereinten Nationen" nenne ich "Eingliederung der Vereinten Nationen und des Weltsicherheitsrates in das politisches System 'Weltregierung' des Geld- und Hochadels."

Resumee: Unsere Demokratie ist abgeschafft und wir leben mit einem postdemokratischen Autoritarismus, Dank des systemimmanenten Verhaltens unserer Akteure in Wirtschaft, Politik und NGOs in Bezug auf das politische Sytem der Neuen Weltordnung des Geld- und Hochadels.
Die Diskussion um "Links", "Rechts" und "Mitte" ist kontraproduktiv zu den Forschungsergebnissen von Dr. Paul Ray und seinem "New Political Compass".
Den Philosophen, Soziologen, Ethnologen, Anthropologen ist es bisher nicht gelungen die Absurdität des vermeintlich sinnlosen Leidensweg 'Leben' zu beschreiben und das Übel bei der Wurzel zu packen.
Im Gegenteil - wenn für sie die Soziologie in ihrem Scheitern begründet ist, dann sind sie offensichtlich mit ihrem Latein am Ende und sie sind außerstande, die Menschheit von ihrer Sisyphosarbeit zu befreien.
Die andauernde Revolte gegen das Übel und das ständige Sich-Wehren ist nicht der "existentielle Sprung" weg vom absurden Leben der unterprivilegierten Schichten.
Bewußtwerdung der breiten Massen über die unbegriffenen Mächte ist Voraussetzung zur Überwindung der unbegriffenen Mächte und somit wiederum Voraussetzung zur Beseitigung des Übels und der Leiden eines vermeintlich absurden, sinnlosen Lebens. Mit der Bewußtwerdung bekommt das Leben für die bildungsfernen Schichten vielleicht einen Sinn, aber damit ist das Übel noch lange nicht überwunden und damit ist auch der Leidensweg noch lange nicht zu Ende. Am Anfang aller "Bewußtwerdung" muß die "Heilung" der eigenen gespaltenen Persönlichkeit stehen. Körper und Geist müssen im Einklang sein. Der Geist (Verstand) muß aus seiner konstruierten, simulierten Realität (Scheinwelt) in die Realität des Seins zurückfinden. In den konstruierten, simulierten Realitäten wuchern die unüberwindbaren Absurditäten des sinnlosen Daseins, das erst mit dem Tod endet. Daraus ist eine Bewußtwerdung über die unbegriffenen Mächte unmöglich.

Jetzt bin ich wieder bei Rudi Dutschke und der Aufgabe der Wissenschaften und ich bin bei Dr. Horst Müller
und seinem 'Kommentar' zu der Veranstaltung "Rückkehr zur Gesellschaftstheorie".
Das Geheimnis um die "unbegriffenen Mächte" ist gelüftet, die unbegriffenen Mächte sind identifiziert und können mit Namen, Adresse und Telefonnummer benannt werden. Unter "Pierre Bourdieu" habe ich weitere "Handlungsempfehlungen" von ihm selbst.

Zum "Hundertjährigen" treffen sich die Soziologen im Oktober in Frankfurt unter dem Motto "Transnationale Vergesellschaftung". Ich warte ab, ob sie sich systemimmanent verhalten und der Autonomie des politischen Systems der Neuen Weltordnung das Wort reden, ob sie im Sinne von Dr. Horst Müller tätig werden oder ob sich die Soziologie mal wieder in ihrem Scheitern begründet.
 
Rudi Dutschke war auch ein subversiver Einzelner. Der jahrzehnte lange Marsch durch sämtliche Instanzen, der Marsch der Aufklärung und Bewußtwerdung der breiten Massen von den unbegriffenen Mächten ist bis heute nicht beschritten.
Wir sind subversive Einzelne, vielleicht sind wir Tausende, vielleicht Hunderttausende - wir wissen es nicht.
Wir sitzen vorm Fernseher oder am Computer - wir reden übereinander aber wir kommunizieren nicht miteinander. Wissenschaftler und Journalisten ändern die Welt nicht - dazu braucht es Handwerker!
In Englisch sagt man: If you cannot beat them, be them! - Denn man los! - Prost!
 

Rudi Dutschke - Rudolf Augstein
"...damit dürfen Sie uns nicht traktieren, das verstehen wir nicht!"
Nein, es hat bis heute niemand verstanden.


THE NEW POLITICAL COMPASS
DAS FARBENSPIEL, DIE DEBATTE UM LINKS, RECHTS, MITTE IST ÜBERHOLT.
"DIE DEUTSCHEN" HABEN EINEN GEWALTIGEN NACHHOLBEDARF UND STECKEN IN EINER SACKGASSE!
Griechenland - der Obergrieche Papandreou - ist Vorsitzender der Sozialistischen Internationalen.
Sozialismus, soziale Marktwirtschaft, Sozialversicherung, soziale Gerechtigkeit hat der Soziologe
in Schweden, England und USA ganz bestimmt nicht studiert.

Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung
und alle können so weitermachen wie bisher, sie werden auch die Konsequenzen tragen.

 English Flag HOME
 


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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, meine ehrenamtliche Tätigkeit für die Verlierer in unserer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft und meine Recherchen und Veröffent-lichungen sind sehr zeitaufwendig und kostspielig. Helfen macht Freude. Mir, meiner Familie und Ihnen bestimmt auch. Überzeugen Sie sich von meiner Arbeit und helfen Sie mir. Der Welfen-Gaul von Geld- und Hochadel galoppiert in die falsche Richtung!