World Public Opinion
DIE OEFFENTLICHE MEINUNG

REPRÄSENTATIV

BÜRGERNAH


Heimat ist durch nichts zu ersetzen

Blut ist dicker als Wasser - sagt der deutsche Volksmund. The family always comes first - sagen unsere deutschen Amerikaner.
Was andere Sprachen, Rassen, Kulturen, Religionen und Völker sagen, verstehe ich nicht. Wer findet heute noch Geborgenheit in seiner deutschen Familie - bis zum Tod? Wer findet heute noch Geborgenheit und Sicherheit im eigenen Dorf, in seiner Stadt, in seiner Heimat? - SOLIDARITÄT in der Familie und in der Heimat? Als Seemann bin ich ein globaler Bürger und nichts liegt ferner als Rassismus. Ich genieße fremde Kulturen, Länder, Völker und Sprachen und ich gönne jedem Erdenbürger in seiner Heimat, Kultur und Religion ein friedliches Leben in Freiheit und Wohlstand - auch den Haitianern. Und ich freue mich immer wieder auf mein zu Hause. Allerdings wird die Freude zunehmend getrübt, je mehr die zivile Bürgergesellschaft - der sogenannte "Dritte Sektor" - das ehemals souveräne Staatsvolk mitsamt der ganzen Republik von Wirtschaft, Politik und NGOs umstrukturiert, globalisiert, privatisiert und kommerzialisiert wird. 


Hertie-Karstadt Cuxhaven steht leer.
Ein Ende ist auch immer die Chance für einen Neuanfang.

Die Stadtplanung und -entwicklung erlebe ich in Cuxhaven seit meiner Geburt.
Der "Adolf-Hitler-Platz" wurde der "Kämmererplatz" und ist heute der "Buttplatz".
Jetzt sind Stadt und Landkreis hoch verschuldet und das Planungsamt plant gar nichts mehr. Wer es sich leisten kann und in Cuxhaven etwas plant, der darf komplette fertige Pläne beim Amt einreichen und dann nickt der Rat ab - oder er schüttelt den Kopf. Woanders wird noch geplant, aber die Stadtplaner haben es schwer - der Staat ist pleite und die privaten Investoren sind übermächtig.
Ist Filz - aus der Not geboren - die Notlösung?
Oder leistet man hier der Abschaffung des Nationalstaates, des Volkssouveräns, leistet man hier der Privatisierung der Bundesrepublik Deutschland einen gewaltigen Vorschub? Wird hier das Tafelsilber des Volkes versilbert?

 

Ich zettel hier keine Neiddebatte an sondern ich hinterfrage die "Kritische Theorie" aus der Sicht eines Arbeiterkindes. Als Kritische Theorie wird eine von Hegel, Marx und Freud inspirierte Gesellschaftstheorie bezeichnet, deren Vertreter auch unter dem Begriff "Frankfurter Schule" zusammengefasst werden. Ihr Gegenstand ist die kritische Analyse der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, das heißt: die Aufdeckung ihrer Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen und die Entlarvung ihrer Ideologien, mit dem Ziel einer vernünftigen Gesellschaft mündiger Menschen.

Die "Kritische Theorie" hinterfragt angeblich die Sittlichkeit, Moral und Ethik der Weltgesellschaft. Das stimmt meines Erachtens nur bis zu einem gewissen Punkt -
und den möchte ich Ihnen hier aufzeigen: Die "Kritische Theorie" hinterfragt nicht die Existenzberechtigung der Vereinigten Nationen, der UN (United Nations), der WTO, der WHO, der FAO, des IMF, etc. Dieses Kartenhaus der Weltkonstruktion, das derzeit gerade transformiert wird zu einer neuen Weltordnung - zu einer Weltregierung des privaten Kapitals ohne souveräne Nationalstaaten - diese Konstruktion des Raubtierkapitalismus wird nicht in Frage gestellt. Hier endet die Aufklärung -  ich denke mal - wegen der Angst vor der brutalen Gewalt der Macht.

Ich will damit sagen, daß die heutige Ideologie der Hochfinanz und des Hochadels,
die Ideologie der mächtigsten Familien dieser Welt, nicht mehr Gegenstand der Aufdeckung ist und ihre Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen nicht veröffentlicht werden. 1967 war ich in Haiti und in der dominikanischen Republik.
Schon damals waren dort Not und Elend groß. Die Geschichte Haiti´s ist eine Geschichte von Sklaverei, Imperatoren, Diktatoren - Unterdrückung, Mord und Totschlag. Damals gab es auch schon die großen internationalen Regierungsorganisationen, die Nichtregierungsorganisationen und die Hilfsorganisationen. Niemand hat in der Nachkriegszeit einen Gedanken daran verschwendet, den Haitianern Wohlstand und Bildung zu bringen. Das wird für die breite Masse der Haitianer auch in Zukunft gelten. Was für Haiti gilt, das gilt auch für den Rest der Welt. Prof.Dr. Biedenkopf und seine Klientel sehen in der Überbevölkerung das größte Problem der nächsten 5-10 Jahre. Schäuble arbeitet im Inneren daran.

   

Das Ziel - eine vernünftige Gesellschaft mündiger Bürger - ist ad acta gelegt.
Die Forscher und Wissenschaftler scheinen zu der Erkenntnis gekommen zu sein,
dass die menschlichen Untugenden - bis hin zu den Todsünden - unabwendbar sind. Sie haben sich in ihren Lebenswelten arrangiert und etabliert und treten auf der Stelle, um der Obrigkeit nicht ins Gehege zu kommen, um nicht in das Visier der Killerbanden des Hochadels und der Hochfinanz zu geraten. Warum auch ? -
Gerechtigkeit, eine gerechte Umverteilung der produzierten Güter gibt es nicht.
Armutsbekämpfung ist ein moralisches Themenfeld, in dem man Illusionen produziert. Keiner will arm sein, aber niemand will auch wirklich die Armut anderer beseitigen. Die Menschen schieben die Verantwortung und Zuständigkeit immer weiter - bis hin zu den Vereinten Nationen.  Nur haben die Drahtzieher hinter den Kulissen der UNO überhaupt kein Interesse an der Beseitigung der Armut! -
NOBODY NEEDS THE NEEDY! - Das Beste ist, die Armut rottet sich gegenseitig aus.

Francisco Cortés Rodas vom "Instituto de Filosofía"  an der Universidad de Antioquia interviewte Prof.Dr. Axel Honneth am 23. Oktober 2004 im "Institut für Sozialforschung" an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt.
Prof. Dr. Axel Honneth ist Author von "Kampf der Macht" und ihn beschäftigte der "moralische Kampf". Sittlichkeit, Moral und Ethik - man kann darüber philosophieren aber man kann diese Tugenden weder national  noch international  flächendeckend realisieren. Was habe ich eben gesagt? - Man kann darüber philosophieren? -
Nein, es wird darüber philosophiert.
Angefangen von Homer, Diogenes, Platon, Heraklit, Sokrates, Aristoteles - den altgriechischen Philosophen - über die großen Philosophen der Neuzeit bis hin zu Habermas und Honneth.
 

Prof. Dr. Axel Honneth - Die Kritische Theorie
Die Tonqualität ist schlecht, aber man kann verstehen was deutsch gesprochen wird.


 
Im Zuge der Globalisierung haben sich die Grenzen der Nationalstaaten immer weiter aufgelöst. Hier müßte m.E. eigentlich angesetzt werden, aber...
 

Die Kritik hat sich erledigt !

 

Sie äußert sich nur hinter vorgehaltener Hand. Die Kapitalismuskritiker kritisieren Symptome, aber sie gehen nicht an die Ursache. Fehlt ihnen der Mut oder der intellektuelle - der wissenschaftliche - Durchblick?
Aufgabe der Wissenschaftler ist die Aufklärung der breiten Masse über die unbekannten Mächte - sagte 1968 Rudi Dutschke, Führer der Studentenbewegung.
Dutschke sagte auch, dass es eine deutsche Revolution nicht geben werde.
Nein, es gibt einen globalen Existenzkampf-einen Überlebenskampf "Arm" gegen "Reich".
Dutschke wurde in den Kopf geschossen, die Kennedys und Dr. Martin Luther King wurden ermordet, Olof Palme wurde ermordet und viele mehr.
Die Studentenbewegungen wurden national und international blutig niedergeschlagen und in Deutschland entwickelte sich daraus die "Bewegung Zweiter Juni" - nach der Ermordung von Benno Ohnesorg - und die Rote Armee Fraktion. Die Studenten und Arbeiter, die auf der Straße waren, wurden kriminalisiert und zu Terroristen erklärt. Die SPD hat da mitgespielt und ebenso die Gewerkschaften - und sie spielen heute immer noch mit.
Ihnen sind zurecht die Mitglieder in Scharen davongelaufen.
Nein, Wissenschaftler und Forscher haben die breiten Massen zu keinem Zeitpunkt "aufgeklärt" - wie auch - bei dem gesamtgesellschaftlichen Koma.
Im Gegenteil, Wissenschaftler und Forscher haben die "Life Sciences" erforscht, die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Der Raubtierkapitalismus implantiert dem Globus nun die "Creative Industries" und der Konsumwahnsinn bekommt einen neuen Schub.
Das "Wachstumsbeschleunigunggesetz" ist das "Privatisierungsbeschleunigungsgesetz.
Der "America´s Cup" der "Global Players" erreicht mit seinen monopolistischen Werbebotschaften über vier Milliarden Konsumenten - und alle sind begeistert.

Barack Obama ist in diesem Spiel wirklich nur eine jederzeit austauschbare Marionette.


Meine lieben Freunde und Wegbegleiter,

die Welt wird dramatisch umstrukturiert und Wachstumsgegner, Gegner von Monopolisten, Globalisierern, Privatisierern und Kommerzialisierern, Gegner der "NEW WORLD ORDER", der neuen Weltordnung, der Eine-Welt-Regierung der reichsten Familien dieser Welt - sie werden diffamiert, mundtot gemacht oder nötigenfalls umgebracht. Das Internet, die Tweeter, Youtuber, Myspacer, Blogger, etc.,
sie ändern daran gar nichts.
Im Gegenteil - jeder lebt in seiner simulierten Realität, in seiner Scheinwelt und füttert das gesamtgesellschaftliche Koma. Die Philosophie, die Soziologie und die Psychologie avancieren zu den erfolgreichsten Marktinstrumenten des Raubtierkapitalismus.
Das beste Beispiel: Clinton und Bush als Sonderbotschafter für Haiti. Das schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht.
Schaut mal beim Weltwirtschaftsforum, bei der UNO, der Unicef und den großen Hilfsorganisationen, bei der United Internet Media AG, bei der Bertelsmann Media Group, bei der Axel Springer Akademie, bei der Hertie School of Governance, bei den Parteien und Gewerkschaften und bei den großen nicht genannten reichen Nichtregierungsorganisationen-wie sie alle die Armut bekämpfen-seit ihrem Bestehen.
Armut in Deutschland? - Altersarmut? - Kinderarmut? - Städte und Kommunen pleite?
Die Bundesländer pleite? - Die Bundesrepublik Deutschland 1,6 Billionen Euro Schulden?
Ist Geld eine Illusion - sind die Schulden nur eingebildet? - ist Politik Psychologie?
Was planst Du in Deiner Stadt? - Neuverschuldung? - Neue Illusionen?
CERN - Die Wissenschaftler und Forscher der Globalisten und Monopolisten versuchen den Urknall nachzustellen. Die Schickeria macht Exkursionen in den Orbit. 2010 findet in Shanghai die größte EXPO aller Zeiten statt. Die ganze Welt ist bis an die Zähne bewaffnet und die Aufrüstung geht immer weiter.
Killerspiele, virtuelle Welten, virtuelle Finanztransfers, virtuelle Realitäten, Scheinwelten und Benefizkonzerte der Illusionisten - der Hofnarren der Obrigkeit.
Nicht nur Funk, Fernsehen und Printmedien betreiben Kriegstreiberei - nein, ganz besonders betreiben es die Regisseure der Neuzeit mit der neuesten Filmtechnologie. Psychologisch äußerst geschickt verpacken sie politische Botschaften in ihren Soapoperas und Blockbustern. Der Realitätsverlust der Konsumenten wird so lange auf die Spitze getrieben, bis der Patient im Krankenhaus aus seinem Koma erwacht und realisiert, das es sein eigenes Blut war, was da geflossen ist. - Wenn er überhaupt noch wieder erwacht.
Die Menschheit flieht vor der Realität in die Scheinwelten der Medien - in die virtuellen Welten - und die Globalisten und Privatisierer können Dank James Cameron, Peter Jackson und Steven Spielberg die Realität auf dem Globus "umstrukturieren".
"Avatar" wird´s schon richten.
Krieg, Not und Elend, Armutsbekämpfung, Energieversorgung, Nahrungsmittelversorgung... ... es kommt auf ein paar Billionen gar nicht an.
Mit der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise und den bereits entflammten Kriegen steht die Menschheit vor der größten Herausforderung aller Zeiten. Noch nie gab es so viele Menschen auf unserem Planeten und noch nie war die Mordmaschinerie auf einem technologisch so hoch entwickelten Niveau.
Die Gier des Menschen nach Geld, Macht und Anerkennung war nie größer.
Die Geldentwertung wird kommen, die Wirtschaftkrise wird sich verschärfen und die Kriege werden eskalieren. Kriege hat es schon immer gegeben und 60 Jahre Frieden in Europa ist ja - historisch betrachtet - schon fast unnatürlich.
So sagen es zumindest einige Experten, die es wissen sollten.

Aber Vorsicht!
Experten sind auch Lobbyisten

Finanzexperte Dr. Berninger hat hier ein Video bei Youtube hochgespielt, dass ich für sehr gefährlich halte. Wem redet er hier das Wort ? - Schau mal!

 

In diesem Moment - da Hochfinanz und Hochadel die ganze Welt dramatisch umstrukturieren - da empfiehlt Dr. Berninger den Studenten, die Welt so zu akzeptieren wie sie eben nun mal ist. Souveräne Nationalstaaten werden abgeschafft, die globale Wirtschaft übernimmt die globale Politik - da ist es natürlich unerlässlich, dass die zukünftigen Eliten der Wirtschaft auch gleichzeitig die zukünftigen Eliten in der Politik werden. Für mich eine fatale Entwicklung.
"Wenn es tatsächlich einmal soweit kommt, daß bestimmte Zusammenbrüche eintreten...." - als Hitler die Macht übernahm hat er auch auf lokaler und regionaler Ebene seine Gauleiter eingesetzt. Mit seinen Kompromissen ist Dr. Berninger auf dem Holzweg. Es gibt keine Kompromisse zwischen der Kapitalismustheorie und der Sozialtheorie. Der Raubtierkapitalismus ist kompromisslos - im Großen wie im Kleinen - global und lokal.

Studenten sollen Teile solcher "Krisenstäbe" werden ???
Mein lieber Herr Gesangverein - dazu fällt mir nichts mehr ein !!!
Da bin ich aber mal auf die weiteren Videos gespannt.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren,
dass die Globalisierer, Privatisierer und Kommerzialisierer
Dr. Berninger jetzt völlig vereinnahmt haben
und für ihre Zwecke missbrauchen.
Bisher war das nicht ganz so offensichtlich.
Finanzkollaps 2010 - Die grosse Depression
Dr. Berninger am 5. Februar 2010
 
no comment
 

Ist das nun auch eine simulierte Realität, eine Scheinwelt der Lügengesellschaft -
oder wird hier wieder eine Verschwörungstheorie bedient ???
Sollen Studenten auch die Planungsämter in den Städten übernehmen???
Stadtentwicklung, Stadtmarketing, Werbegemeinschaften
Metropolregionen, Regionale Entwicklungsprogramme für Oberzentren, Mittelzentren und Unterzentren. Die globale Wirtschaft gestaltet sich Deutschland so wie sie es braucht für ihre Profitmaximierung und Kostensozialisierung - und die Bevölkerung spielt mit. Ich habe erlebt, wie aus öffentlichen Straßen Fußgängerzonen wurden, wie der Einzelhandel aus der Innenstadt auf die "grüne Wiese" ging und jetzt erlebe ich, wie die Discounter-Ketten mit riesigen Parkflächen in die Innenstädte einfallen.
Das hat mit Lokalität und Regionalität nichts zu tun. Kleine Familienbetriebe mit Facheinzelhandel wurden zugunsten von Kaufhausketten vernichtet. Die do-it-yourself Welle hat Selbstbaumärkte aus dem Boden sprießen lassen und kleine Handwerksbetriebe vernichtet....
Es gibt soviel dazu zu sagen, aber die Besserwisser wissen alles besser.
Ich bezweifle grundsätzlich, dass es richtig ist Konsumtempel in das Zentrum unserer Lebenswelt zu stellen.
Unser letzter Oberbürgermeister hat sich im Beisein von Funk und Fernsehen aus dem Rathaus mit den Worten verabschiedet: Ich komme gegen den Filz in Cuxhaven nicht an. "Filz" und "Klientelpolitik" - kommt uns das nicht bekannt vor?
Factory-Outlet ist in. ICE-Park mit FOC-Center und eigenem ICE-Anschluß - Montabaur.
Umliegende Städte klagen dagegen - aussichtslos und hoffnungslos.
Sie kommen gegen die Gebrüder Dommermuth und ihre Klientel nicht gegenan.
Wachstumsidiotie und Konsumwahnsinn der Globalisten und Privatisierer hat Vorrang und die Politik ebnet ihnen den Weg.
Gewaltenteilung: Legislative, Judikative und Exekutive - was soll das?
Machtmissbrauch verhindern?-Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. Zugegeben - es klingt ja alles sehr verführerisch, überzeugend und logisch, aber ist das alles wirklich an den Bedürfnissen der breiten Massen ausgerichtet?
Werbefilm der Metropolregion Rhein-Neckar - Wer spricht hier von Verschuldung???
Schauen Sie sich mal die Liste der Metropolregionen an, die weltweit miteinander konkurrieren. Wer redet hier von Geld??? Ist das deutsche Volkswirtschaft???
 

 Metropolregion Rhein-Neckar
  
deutsch               -     chinesisch                 -       englisch
Schiller, Goethe und Mozart als Wachstumsmotoren
für eine nachhaltige Globalisierungspolitik der Eliten
und über eine Milliarde Menschen verhungern.
Ja, Kriege sind Wirtschaftkriege
und die Finanz- und Wirtschaftkrise sind Konstrukte
der Hochfinanz und des Hochadels mit Hilfe der Politik.
 

Ich pflege eine Trümmerfrau aus dem Zweiten Weltkrieg - meine Mutter.
"Die sind alle nicht ganz dicht" - sagt sie mit 87 Jahren - und sie hat Recht.
Wo seid ihr Intellektuellen - ihr Gebildeten - die verhindern, daß die Philosophie, die Soziologie, die Psychologie - die Geistes- und Naturwissenschaften immer weiter pervertiert werden. Seid ihr mit eurem Latein am Ende?
Homo sapiens - vernunftbegabt? - Ich habe da inzwischen so meine Zweifel.
Aber das ist ja nur meine ganz private und völlig unmaßgebliche Meinung.


Grundschulen gegen den America´s Cup
Volkssouverän gegen private Weltherrschaft

Grundschule Ritzebüttel - 200m von mir entfernt. Hinter dieser Fassade, hinter diesen Fenstern kann man bestenfalls kriminelle Energie züchten aber keinen Nachwuchs für Elite-Unis und Kaderschmieden. Wer von hier kommt segelt keinen Cup.
Hinter dieser Fassade wird auch pro forma eine völlig mittellose "Jugendmusikschule"
am Leben erhalten. So kann man wenigstens damit protzen, daß man eine hat.
Cuxhaven ist überall - Haiti auch. Das ist die Planung der Globalisten !
So betoniert wie die Schulhöfe sind auch die Hirne. Schulgärten sind out und Äpfel teuer. Die Gier und Dummheit kommt alle teuer zu stehen - Wetten das ???
Die Finanz- und Wirtschaftkrise und der Krieg am Hindukusch sitzen bei Dir -
in Deinem Wohnzimmer!


Petra Roth - Präsidentin Deutscher Städtetag

Einen Kommentar erspare ich mir dazu.

Klamme Kommune Bochum

Die Menschen versagen - nicht der Kapitalismus
Währungsreformen gehören ebenso zum System wie Kriege.
Hochfinanz und Hochadel sind die Profiteure und die
bildungsfernen Unterschichten rotten sich gegenseitig aus.

Der Nationalstaat Deutschland geht mitsamt seinen Städten, Kommunen und Gemeinden in den Bankrott und löst sich auf.
Hoch- und Geldadel übernehmen das Zepter
und bauen mit Hilfe und Unterstützung der Politik
und mit Hilfe von Steuergeldern
neue Städte - die Städte der Zukunft -
Städte der NEW WORLD ORDER,
der Eine-Welt-Regierung von
Hochfinanz & Hochadel

Die nachhaltige Stadtentwicklung der NWO hat
der WWF mit "One Planet Living" & "Bioregional"
längst initiiert.

Meine lieben Freunde & Wegbegleiter,
das hat mit sozialem Wohnungsbau im
Nationalstaat Deutschland,
mit Demokratie & Volkssouverän,
mit sozialer Marktwirtschaft & deutscher Volkswirtschaft
rein gar nichts mehr zu tun,
aber mit Shareholder- & Stakeholdervalue.
 

Ich zitiere:

Zitiert habe ich aus der "TAZ" vom 25. Januar 2010
Sie können den Artikel auch direkt dort lesen:
Todenhöfer über Afghanistankrieg: "Es ist ein Terrorzuchtprogramm" - taz.de
Alle wollten erst den Gegner niederringen und dann Frieden.

Meine Anmerkung:

Die Eliten werden erst weltweit die Unterschichten ausrotten,
dann ist das Problem der Armut, des Hungers und der Überbevölkerung gelöst und das Problem der "Klimaveränderung" ist gleich mitgelöst.
Waffenhandel - ein Bombengeschäft!
 

Ja, die Umstrukturierung der Welt, die Globalisierung und Privatisierung ist minutiös geplant.
Ja, auch die Haitianer, die Iraker, die Iraner, die Pakistaner, die Afghanen, die Jemeniten u.v.m. lieben ihre Heimat. Wenn die breiten Massen national und international die Umstrukturierung der Welt seitens des Hochadels und der Hochfinanz begreifen sollen, dann muß die Aufklärung da ansetzen, wo die großen Denker die große Kehrtwende machen oder sich plötzlich in Schweigen hüllen.
Die Vereinten Nationen (UNO), der Weltsicherheitsrat (UNSC) und die Weltbankgruppe sind Konstrukte des Kapitals, stehen unter dem Einfluß des Hochadels und der Hochfinanz. Diese Institutionen mitsamt ihren Unterorganisationen sind für den heutigen Zustand unseres Planeten verantwortlich. Auf dieser Ebene wird die Welt vom Hochadel und von der Hochfinanz in ihrem Sinne umstrukturiert, über das monetäre System unterjocht und weiter privatisiert. Es gibt bereits erste Rufe "End the FED" und erste Anträge im US-Senat, aus den Vereinten Nationen auszusteigen aber das hat mit Aufklärung der breiten Massen noch gar nichts zu tun.
Nein, meine lieben Freunde und Wegbegleiter, so wird das alles nichts.
Politik ist Psychologie und Geld ist nur eine Illusion. Die Experten haben es immer wieder betont, als die Finanz- und Wirtschaftskrise offensichtlich wurde.
Die breiten Massen verweigern die Verantwortung für unseren Globus, die Aufklärer hüllen sich in Schweigen und Hochfinanz und Hochadel machen mit Hilfe ihrer Medien, ihrer Militärs und ihres Geldes - was sie wollen.
Das hat mit parlamentarischer Demokratie, sozialer Marktwirtschaft und Volkssouverän absolut gar nichts mehr zu tun. Denk mal drüber nach!
Volks-Park-Stadion  - AOL-Arena!  -  Hummel, Hummel - Mors, Mors!
Gute Nacht, Deutschland!
Jetzt, im Januar 2010, tagt zum 40. Mal das Weltwirtschaftsforum in Davos und wieder einmal treffen sich 2500 Weltwirtschaftsführer, die schon in den vergangenen 40 Jahren für den heutigen Zustand unseres Planeten verantwortlich sind.


Weltwirtschaftforum Davos 2010 Prof. Dr. Klaus Schwab
 
Sie sind mitverantwortlich für die Finanz- und Wirtschaftskrise und für den Krieg !
40 Jahre Weltwirtschaftsforum - Davos
 


Wie Städte herbeigeredet werden:


2010 die größte EXPO aller Zeiten in SHANGHAI:
UNSERE STÄDTE DER ZUKUNFT!


WER ENTSCHEIDET DARÜBER
ob wir unser Leben in hightech-total-kontrollierten, verdichteten, ökonomischen Funktionsanlagen vegetieren, oder ob wir in lebendigen ökolögischen Kommunikationsräumen menschliche Kreativität
gemäß der Schöpfung leben?
Wer entscheidet darüber, wer überhaupt leben darf?

Wer redet welche Städte herbei?


http://www.wwf.de/kooperationen/

http://www.oneplanetliving.org/index.html

http://www.oneplanetcommunities.org/

http://www.oneplanetcommunities.org/regions/europe/

http://www.bioregional.com/about-us/our-history/

http://www.wcpa.biz/

Journal Interview | Achim Steiner, UN-Umweltdirektor

Schon wieder sind wir bei den Globalisten der Vereinten Nationen mitsamt ihren verbrecherischen Unterorganisationen.

Steiner auf Youtube bei thedavosquestion:
Davos - Weltwirtschaftforum


Langsam schließt sich der Kreis und wer immer noch nicht versteht,
wie dramatisch die Welt umstrukturiert und privatisiert wird
und welche Konsequenzen das für Nationalstaat Deutschland hat,
für die soziale Marktwirtschaft,
für das Volkssouverän,
für das Grundgesetz,
für die Wähler,
für die Selbstbestimmung des deutschen Volkes,
der muß mit dem Klammerbeutel gepudert sein.

Jetzt überlegt mal selber,
welche Themen in den Öffentlich-Rechtlichen Medienanstalten
des deutschen Volkes erörtert werden müßten,
wenn das deutsche Volk aufgeklärt werden soll.

Derweil geht das Morden immer weiter,
wird immer wahnwitziger!

Und die Bundesregierung hält gegen den Willen des Volkes
an den Kriegseinsätzen fest und gefährdet damit nicht nur die BRD
sondern die ganze Welt!
 

Collateral Murder - Wikileaks - Iraq

Das ist unfassbar!

 

Und ich fürchte ,
eines Tages werden die Zauberlehrlinge die Geister nicht mehr los,
die sie herbeigerufen haben.

40 Jahre sind genug.
Ich beende hier meine politische Exkursion.
Sie können jetzt wieder Ihre Tabakpfeife bei mir erwerben,
zur Erzeugung von blauem Dunst und geistigen Höhenflügen.

 
Der Hofnarr von Hoch- und Geldadel

Das Volk amüsiert sich köstlich - über die eigene Dummheit!
 

19. März 1945, vier Uhr morgens. Frierend stehe ich vierjähriger Knirps vor unserem kleinen Haus in der Burgallee in Hanau. Meine Geschwister sind wegen Bombenalarms in den Keller gebracht worden. Ich bin ausgebüchst. Atemlos sehe ich, wie "mein Hanau" in einem Feuersturm alliierter Bombergeschwader untergeht. Mehr als 2000 Menschen sterben. Nie werde ich die Bilder der lodernden Stadt, der wie Fackeln brennenden Menschen vergessen.
In meinen 18 Jahren als Mitglied des Deutschen Bundestages war mein größter Stolz, dass wir es immer schafften, unser Land aus Kriegen herauszuhalten. Für nichts schäme ich mich mehr als für unsere Beteiligung am Afghanistankrieg. Wie kommt es, dass die großen deutschen Parteien diesen unsinnigen Krieg trotz der schrecklichen Erfahrungen zweier Weltkriege seit acht Jahren fast widerspruchslos hinnehmen?

Wo ist der Protest gegen die Unehrlichkeit dieses Krieges?
Peter Strucks Satz, "unsere Sicherheit werde am Hindukusch verteidigt", stellt die Realität auf den Kopf. Unsere Sicherheit wird durch den Afghanistankrieg gefährdet. Alle Politiker wissen das. Wer Aufständische mit Bomben bekämpft, tötet immer auch Unschuldige. Mit jedem unschuldig Getöteten wächst der Terror nicht nur in Afghanistan, sondern weltweit. In Deutschland muss der Innenminister Terroristen jagen, die der deutsche Verteidigungsminister durch das Töten afghanischer Zivilisten züchtet. Wir betreiben in Afghanistan ein Terrorzuchtprogramm.
Unwahr ist auch die gebetsmühlenartig vorgetragene Behauptung der Regierung: "Wenn wir den Terror in Afghanistan nicht bekämpfen, kommt der Terror zu uns." Sie erweckt den Eindruck, die Bundeswehr kämpfe in Afghanistan gegen die internationale Terrororganisation al-Qaida und hindere diese an Anschlägen in Deutschland. Aber selbst das Oberkommando der US-Streitkräfte hat zugegeben, dass al-Qaida seit langem nicht mehr von Afghanistan aus operiert. Afghanistan war gestern. Die großen Ausbildungslager von al-Qaida sind seit Jahren zerstört, ihre Finanzströme ausgetrocknet. Bin Laden ist laut CIA weltweit "operativ weitgehend ausgeschaltet". Expräsident Bush brüstete sich schon 2004 damit, dass drei Viertel der Al-Qaida-Führung gefangen oder getötet seien. Bin Laden ist für den globalen Terrorismus zwar noch immer Inspiration, aber nicht mehr operativer Führer.
Die Taliban jedoch, gegen die die Bundeswehr am Hindukusch kämpft, sind nationale Aufständische, die die westliche Besatzung vertreiben wollen. Für deutsche Städte interessieren sie sich genauso wenig wie seinerzeit der Vietcong für die Städte Amerikas.
Bewusst unwahr ist auch die ständige Behauptung der Bundesregierung, "der zivile Wiederaufbau Afghanistans sei uns genauso wichtig wie der militärische Aspekt". In Wahrheit gibt unser Land in Afghanistan viermal so viel für militärische Zwecke aus wie für echte Entwicklungshilfe. Die USA mehr als zehnmal so viel. Afghanistan versinkt immer tiefer in Armut. Ein Drittel der Afghanen hungert, drei Viertel haben kein sauberes Trinkwasser, die Kinder- und Müttersterblichkeit ist eine der höchsten der Welt, und zwei Drittel der Mädchen, denen angeblich die besondere Fürsorge unserer Politiker gilt, gehen noch immer nicht zur Schule. Auf der offiziellen "Entwicklungstabelle" der Vereinten Nationen ist das Land nach der westlichen Invasion um sechs Plätze auf den vorletzten Platz von 182 Nationen zurückgefallen. Und das nennen wir "Wiederaufbau"!
Einer der Gründe für dieses Ehrlichkeitsdefizit liegt darin, dass sich die politische Führung Deutschlands nach 9/11 vor allem aus Bündnisgründen am Afghanistankrieg beteiligt hatte. Außerdem ging man davon aus, der Krieg werde bald vorbei sein. Jetzt hängen unsere politischen Eliten in einem Krieg, den sie nie richtig wollten, und wissen nicht, wie sie wieder rauskommen sollen. So werden immer neue Märchen erzählt, immer neue Kriegsgründe erfunden.

Wo ist der Protest gegen die Unmenschlichkeit dieses Krieges?

Die USA haben von Anfang an keinen Respekt vor der afghanischen Kultur gezeigt. Bei Razzien werden bis heute fast täglich Frauengemächer durchwühlt, Frauen abgetastet, Männer vor ihren Familien bloßgestellt. Afghanen werden behandelt wie Indianer.
Dutzende Hochzeiten und Trauerfeiern wurden bombardiert. Im August 2008 beispielsweise starben bei einer Trauerfeier in Asisabad 90 Zivilisten. Ich habe die Tragödie von Asisabad persönlich nachrecherchiert. Der Tod der Zivilisten wurde auch damals von der Nato tagelang vehement dementiert - selbst dann noch, als Dorfälteste in ihrer Verzweiflung abgerissene Kinder- und Frauenarme in der Moschee von Asisabad ablegten. Was wäre auf den Straßen Deutschlands los, wenn bei uns derartige Massaker stattfänden?Führende afghanische Politiker haben mir gegenüber erklärt, die Nato bezeichne getötete Afghanen bis zum Beweis des Gegenteils fast immer als "Taliban". Zwei Drittel der "getöteten Taliban" seien in Wirklichkeit Zivilisten. Die Verschleierungstaktik der deutschen Regierung im Fall Kundus sei keine Ausnahme, sondern die Regel. Insgesamt hätten die westlichen Besatzungstruppen seit Kriegsbeginn erheblich mehr Zivilisten getötet als die Taliban. Jeder Afghane wisse das.
Es ist gut, dass die Taliban der 90er-Jahre nicht mehr ihre totalitäre Religionsdiktatur ausüben können. Sie hatten während ihrer fünfjährigen Schreckensherrschaft Dutzende Menschen öffentlich in Fußballstadien hinrichten lassen - eine Schande für die afghanische Kultur! Aber seit Oktober 2001 wurden durch westliche Bomben nicht nur Dutzende, sondern tausende unschuldige Afghanen "hingerichtet". Auch das ist eine Schande - für unsere Zivilisation.

Wo ist der Protest gegen die Torheit dieses Krieges?

Kriege in und gegen Afghanistan sind nicht zu gewinnen. Präsident Obama weiß das. Er will Frieden, aber er hat weder die Kraft noch den Mut, ihn innenpolitisch durchzusetzen. Wie alle kriegführenden Staatschefs fürchtet er, bei einem frühen Truppenabzug als Verräter der Sicherheitsinteressen seines Landes dargestellt zu werden. Also verschärft er den "Krieg gegen al-Qaida", obwohl dieser in Afghanistan gar keine Rolle mehr spielt, um irgendwann später - möglichst nach einem Sieg über wen auch immer - politisch ungeschoren wieder aus dem Krieg herauszukommen. Er unterscheidet sich damit in nichts mehr von anderen Kriegspräsidenten. Alle wollten erst den Gegner niederringen und dann Frieden.
(Siehe meine Anmerkung unten).
Selbst George W. Bush. Die USA hatten die Zahl ihrer Soldaten in Afghanistan in den letzten 18 Monaten schon einmal verdoppelt. Das Experiment ging schon damals daneben. Selbst Präsident Karsai ist im persönlichen Gespräch entschieden gegen mehr US-Truppen und mehr deutsche Kampfeinsätze. Doch was zählt schon die Meinung eines afghanischen Präsidenten, den man einst selbst eingesetzt hatte? Die afghanischen Stammesältesten hat man gleich gar nicht gefragt.
Die Anhänger von Truppenaufstockungen verweisen auf das "Modell Irak". Dort habe 2007 ein "Surge" von 28.500 Soldaten zu einem drastischen Rückgang der Gefallenenzahlen geführt. Wie die meisten Behauptungen zum Irakkrieg ist auch diese nicht einmal die halbe Wahrheit. Die Verringerung der Zahl gefallener GIs liegt dort vor allem daran, dass sich die US-Truppen inzwischen tief in ihre Stützpunkte eingegraben haben und sich tagsüber kaum noch auf die Straße trauen. Außerdem kämpft der irakische Widerstand inzwischen mit angezogener Handbremse, weil die USA seit zwei Jahren riesige Geldbeträge an die ausgebluteten Stämme zahlen und unübersehbar die weiße Fahne der Abzugsbereitschaft gehisst haben. Dieses taktische Patt kann jedoch jederzeit zerbrechen - wann immer der Widerstand es will.
Allein in Bagdad kommt es täglich auch heute noch zu durchschnittlich zehn oft schweren militärischen Zwischenfällen. Ich war 2009 zweimal in diesem zerbrochenen Land. Nie in meinem Leben habe ich deprimiertere Menschen getroffen - egal ob Sunniten oder Schiiten. Es ist zynisch, das zubetonierte Hochsicherheitsgefängnis Irak mit seinen Millionen Witwen und Waisen, seinen verzweifelten, gefolterten und betrogenen Menschen als Erfolgsmodell für Afghanistan anzupreisen.
Auch der internationale Terrorismus wird durch Obamas "Surge" nicht abnehmen, sondern zunehmen. Terrorismus ist eine Ideologie. Man kann sie nicht in Grund und Boden bomben. Man muss ihre Ursachen beseitigen. Hauptursache des globalen Terrorismus ist die seit Beginn des westlichen Kolonialismus nie endende, entwürdigende Ungerechtigkeit des Westens gegenüber der muslimischen Welt. Dieser Motor des Terrorismus lässt sich weder durch die Verschärfung des Afghanistankriegs noch durch eine Ausweitung der Luftschläge auf den Jemen oder Somalia abstellen, sondern nur durch einen gerechten Frieden in Afghanistan, im Irak und in Palästina.
Trotzdem gibt der Westen für seine kontraproduktive Antiterrorstrategie Jahr für Jahr immer astronomischere Beträge aus. Er hat hierfür fundamentale zivilisatorische Errungenschaften geopfert oder eingeschränkt - das Recht auf freie Kommunikation, das Recht auf richterliche Anhörung, das Folterverbot, das Verbot von Angriffskriegen - und ganz nebenbei seine Glaubwürdigkeit. Aus dem Krieg gegen den Terror ist ein Krieg gegen zentrale Ideale unserer Zivilisation geworden.
Politiker sind dazu da, Probleme durch Politik zu lösen, nicht durch Kriege. Genau das hatte die Welt von Obama erwartet - und sie erwartet es eigentlich immer noch. Niemand hindert den US-Präsidenten daran, eines Tages doch noch das Richtige zu tun. Und es gibt sehr wohl Alternativen zu seiner Kriegspolitik.
1) Präventive Verhandlungen statt präventiver Kriege. Statt auf Kriege sollte der Westen auch im Afghanistankonflikt auf Verhandlungen im Stil der KSZE setzen - jener "Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa", die in den 70er- und 80er-Jahren mithalf, den Ost-West-Konflikt zu überwinden. An dieser Langfrist-Konferenz Afghanistans mit seinen Nachbarn müssten neben dem UN-Sicherheitsrat alle Akteure der Region teilnehmen - Afghanistan, Pakistan, Indien, Iran und Russland. Die Länder am Hindukusch können ihre Probleme nicht alleine lösen.

2)Verhandlungen der USA mit den afghanischen Taliban. Den demnächst 130.000 bis 140.000 westlichen Soldaten aus 43 Ländern stehen gerade einmal 15.000 afghanische Taliban gegenüber. Die Führung dieser kleinen Guerillatruppe hat aus ihren schrecklichen Fehlern der Vergangenheit möglicherweise manches gelernt. Sie setzt sich - anders als die viel brutaleren pakistanischen Taliban - mittlerweile sogar für den Schulbesuch von Mädchen ein und lässt diesen laut New York Times in einigen der von ihr beherrschten Gebiete schon heute zu. Die USA werden mit den afghanischen Taliban verhandeln müssen, so wie sie mit dem Vietcong verhandeln mussten. Wer Frieden will, muss bereit sein, mit seinen Todfeinden zu verhandeln, nicht nur mit seinen Freunden.

3) Schulen statt Bomben. Wenn die USA wenigstens ein paar Jahre lang auch nur die Hälfte der 30 bis 40 Milliarden Dollar, die die 30.000 zusätzlichen GIs kosten werden, für den Wiederaufbau Afghanistans und Pakistans zur Verfügung stellen würden, könnten sie die Herzen deren Völker doch noch gewinnen. Mit der einen Million Dollar, die ein einziger zusätzlicher GI pro Jahr kostet, kann man am Hindukusch 20 Schulen bauen. Ein mit Dollars beladener Esel kommt am Hindukusch weiter als jede Panzerarmee.


Den Abschluss des afghanischen Friedensprozesses, der zum Abzug aller Nato-Truppen aus Afghanistan in spätestens drei Jahren führen muss, könnten eine große Ratsversammlung (Loja Dschirga) oder freie Wahlen bilden. Zu beiden müssten auch die afghanischen Taliban zugelassen werden. Ihre Sprecher haben öffentlich erklärt, dass sie im Interesse der nationalen Aussöhnung bereit seien, deren Ergebnisse zu akzeptieren. Das ist bemerkenswert, da selbst Freunde der Taliban diesen bei Wahlen allenfalls 10 bis 20 Prozent zutrauen. Offenbar sehnen sich nach 30 Jahren Krieg selbst manche Taliban nach Frieden.

In der Flammenhölle von Kundus ist vieles zerstört worden: Die kleine Welt bettelarmer afghanischer Familien, die aus den steckengebliebenen Tanklastwagen eigentlich nur einige Liter kostenloses Benzin abzapfen wollten. Und Deutschlands weltweites Ansehen als kraftvolle Friedensmacht. Sollte Deutschland gegenüber Afghanistan jemals eine zivilisatorische Überlegenheit gehabt haben, so ist sie spätestens mit den brennenden Menschen von Kundus und den unangemessenen Kommentaren der Bundesregierung verloren gegangen. Deutschland ist kalt geworden, seit es wieder Krieg führt.

"Es ist ein Terrorzuchtprogramm"
"Für nichts schäme ich mich mehr als für unsere Beteiligung am Afghanistankrieg",
schreibt der
Publizist Jürgen Todenhöfer.

Jürgen Todenhöfer, 69, saß von 1972 bis 1990 für die CDU im Bundestag. 1980 reiste er mit einer Gruppe afghanischer Freiheitskämpfer von Pakistan aus inoffiziell in das sowjetisch besetzte Afghanistan, um auf die Leiden der Flüchtlinge aufmerksam zu machen. Der Regierungssprecher des sowjetischen Präsidenten Leonid Breschnew erklärte daraufhin, wenn man Todenhöfer ergreife, werde man ihn "auspeitschen und erschießen". 1987 stieg der Jurist bei der Burda-Gruppe ein und war später Vorstandsmitglied. Todenhöfer ist als Publizist tätig und hat verschiedene Bücher auch zum Krieg in Afghanistan veröffentlicht.

Wenn das Leben nicht so tödlich wäre könnte man darüber lachen.

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